Der Weltklimarat (IPCC) hat seine Arbeit getan und am 27.9.2013 den ersten Teil seines 5. Klimaberichts in Stockholm veröffentlicht. Danach sollen die Durchschnittstemperaturen zwischen 0,3 bis 4,8 Grad bis zum Jahre 2100 steigen - mit kaum beherrschbaren Umweltfolgen. Die Meeresspiegel sollen von 26 bis 82 cm steigen. Während die meisten Medien die Meldungen ohne Gegenrecherche und Gegenmeinung namhafter Klimarealisten veröffentlichten und mit den beliebten Eisbär-Bildern und in Sommerzeiten logischerweise abbrechenden Schichten von Eisbergen “ausschmückten“, bringt es DIE WELT- Redakteur Uli Kulke in seinem Kommentar vom 28.9. auf den Punkt: “Leere Hülsen zum Klima.”

Im IPCC-Bericht wurde es nicht gewagt, weiterhin den Stillstand bei der Kilmaerwärmung trotz CO2-Anstiegs zu übergehen. Zu groß war der Protest an den bisherigen Behauptungen des IPCC. Was eigentlich eine Selbstverständlichkeit zur sachgerechten Aufklärung gewesen wäre, wurde aber - und das ist wohl für uns deutsche Bürger wichtig - vor allem von deutschen Delegierten zu verhindern versucht. Diese deutschen Delegierten verlangten die Streichung diesen wichtigen Passus deshalb, weil er den Kritikern Argumente liefern könnte, um weiter dem “Alarmismus” des Weltklimarats skeptisch gegenüber stehen zu können, so Kulke in seinem Kommentar.

Mutmaßlich wollten sich der IPCC nicht einem neuen Skandal aussetzen, weiter auf unlautere Weise zu übertreiben und Wissenschaftler zu diskreditieren, die andere Meinungen als die des IPCC vertreten. Eine noch tiefere Legitimationskrise des Klimarats wollte man vermeiden.

Aber vielleicht gerade deshalb sind die Aussagen des IPCC jetzt noch dramatischer, will man doch offensichtlich nicht an Bedeutung verlieren. “Der Klimawandel schreitet schneller und stärker voran als erwartet.” Bei solchen Aussagen drängt es sich für den neutralen Betrachter geradezu auf, es sollen nicht die Menschen, sondern die Klimabürokratie gerettet werden.

Wer über die Aussagen der “Klimaexperten“ nachdenkt, dem kommen nachhaltige Zweifel. Es soll ein harter Winter kommen. Das liegt am schwindenden arktischen Eis, was die Kälte in unsere Regionen bringen soll. Statt dessen hat sich das Eis tatsächlich weiter ausgedehnt, man spricht von ca. 60% mehr an Fläche. Und im Pazifik soll das aufgewärmte Wasser in die Tiefe gezogen werden und kaltes, also schweres Wasser, an die Oberfläche gelangen und deshalb die Abkühlung der letzten 15 Jahre auf der gesamten Welt bewirkt haben. Ähnliche Qualität hat die Prognose, die Temperatursteigerung bis zum Jahre 2100 könne sich zwischen 0,3 bis 4,8 Grad bewegen. Das wäre etwa vergleichbar mit einer Aussage eines Bausachverständigen, eine Dachsanierung könne zwischen 300.000 bis 4,8 Millionen € kosten. Niemand, aber auch wirklich niemand mit normalem Verstand, kann solche Prognosen des IPCC noch ernst nehmen.

Dr. Thüne, der frühere TV-Wettermoderator, bezeichnete solche Experten als “Klimaclowns”.

Wir Wohnungsinhaber sollten uns deshalb unsere berechtigte kritische Betrachtungsweise erhalten und nicht jede Nachricht aus den Medien und jedes Verlangen unserer Politiker nach diesem 5. Bericht des IPCC ernst nehmen. Wir wissen, dass Einsparungen beim CO2 von uns Deutschen keinerlei Wirkung auf das Weltgeschehen nehmen kann und dass der Anstieg an CO2 jetzt 15 Jahre lang nicht zur prophezeiten Erwärmung führte und dass es im Mittelalter ohne CO2 genauso warm war wie heute mit CO2. Das sind die Fakten. Der verlangte “klimaneutrale Umbau unser Häuser” hat in etwa die gleiche Qualität wie die mittelalterliche Aussage, man könne mit Geldspenden an die katholische Kirche dem Fegefeuer entgehen.
Man kann daran glauben - muss es aber nicht.

Norbert Deul

Zurück