für alle, die dazu ihre E-Mail-Adresse Hausgeld-Vergleich e.V. mitteilen.

MEINE WOHNUNG
- Das aktuelle Kurz-Info für Wohnungsinhaber vom 22.1.2013

Gibt es inzwischen Artenschutzregionen für fragwürdige Verwalter?
So oder ähnlich lautet inzwischen die Frage von immer mehr Mitgliedern unseres Vereins, die mit Klagen gegen die Wiederwahl von fragwürdigen Verwaltern oder deren Abberufung an Gerichten gescheitert sind. Egal, ob ein Verwalter über Jahre fehlerhafte Abrechnungen erstellt hat und diese jeweils von Gerichten für ungültig erklärt wurden, über Jahre unakzeptable Heizkostenverteilungen vorgelegt werden oder Verträge hinter dem Rücken der Eigentümer mit sich selbst geschlossen wurden, verschiedene Gerichte haben ein besonders großes Herz für Verwalter. Da wird nahezu alles entschuldigt. Oft reicht es schon für die Weiterbeschäftigung, wenn “Besserung nicht ausgeschlossen werden kann“. Während Angestellte bereits wegen Kleinigkeiten fristlos entlassen werden können, scheint der “weite Maßstab” für Verwalter bei einigen Gerichten zur Regel geworden zu sein. Nachdem die Dienstaufsichtsbeschwerde gegenüber Richtern vollkommen versagt, sind fragwürdige Entscheidungen von Richtern nach wie vor ohne Folgen.
Wir halten deshalb so wie der Verein für Rechtsmissbrauch e.V. (www.justizgeschädigte.de) an der Forderung fest: Es ist ein “Justiz-Ombudsmann“ notwendig, so wie er in Schweden vorhanden ist.
Wem Urteile unverständlich und ungerecht vorkommen sollten, so bitte Kopien an Hausgeld-Vergleich e.V. senden. Derartige Urteile sollen auswertet und die Ergebnisse unseren Politikern vorlegt werden.
Empfehlenswert zur Lektüre: “Schluss mit dem Ausverkauf!”
Vier Zeitgenossen (Jörg Schönbohm / brandenburgischer Innenminister 1999-2009, Arnulf Baring / Publizist, Prof. für Zeitgeschichte an der FU Berlin, Mechthild Lahr / Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben, Josef Kraus / Psychologe) bedauern die bedingungslose Kapitulation vor dem Zeitgeist. Sie zeigen für jedermann verständlich auf, wie der Bürger sich entmündigen lässt, der Staat gemästet und der Bürger geschröpft wird, der derzeitige Ökosozialismus in einer Enteignung der kleinen Leute endet, die verordnete “Liebe” zur Windenergie in eine flächendeckende Verschandelung unserer Landschaften führt und der Staatsdirigismus statt Marktwirtschaft wächst. Deutsches Volksvermögen wird verspielt, materiell und ideell.
ISBN: 968-3-938844-26-7 7, Verlag Landt.
EU-Rechnungshof bestätigt “TV-Architekt” Fischer u. Hausgeld-Vergleich e.V.:
“Gebäudedämmung zu teuer und nutzlos!”
Der EU-Rechnungshof kam zu dem Ergebnis, dass es durchschnittlich 50 Jahre dauern werde, bis sich die fast 5 Milliarden EU-Fördergelder zur energetischen Sanierung von öffentlichen Gebäuden amortisieren würden. In einem Falle würde das 156! Jahre dauern. Da die Lebenszeit der sanierten Teile jedoch wesentlich kürzer sei, sind die EU-Fördergelder tatsächlich eine Verschwendung. Kein einziges der sanierten Objekte hat eine Energieeinsparung gebracht, die höher als die Investitionskosten war. Dies war den “Deutschen Wirtschafts-Nachrichten” zu entnehmen. Damit bestätigt der EU-Rechnungshof die Darstellung von Prof. Dr.-Ing. Meier, Dipl.-Ing. Architekt Konrad Fischer und Hausgeld-Vergleich e.V., die hier von Anfang an eine sachgerechte Aufklärung im Sinne der Verbraucher betrieben haben. Dementsprechend werden auch deutsche Steuergelder verschwendet, wenn sie wie aktuell von der Bundesregierung beschlossen, die grundsätzliche Amortisationslücke bei der Plastikverpackung unserer Häuser mit Geldgeschenken abmildert.
Haben wir in Deutschland und Europa inzwischen eine bürokratische Diktatur?
Prof. Schachtschneider spricht nicht nur beim Euro Klartext. Er vertritt auch die Meinung, dass die Medien den Auftrag haben, die Bürger blöd zu halten. Jeder Bürger sollte über das, was ihm widerfährt nachdenken und endlich aktiv werden, meint Schachtschneider. Besonders empfehlenswert seine Stellungnahme unter
http://www.youtube.com/watch?v=6dMaD1Yrcx4 (Dauer 12:11 Minuten).
Hausgeld-Vergleich e.V. jetzt im neuen Gemeinschaftshaus Pommelsbrunn
Zusätzlich zu der bewährten Beratung per Telefon, E-Mail, Brief und auf regionalen Veranstaltungen finden nun auch regelmäßig Beratungen und Veranstaltungen im neuen Gemeinschaftshaus in Pommelsbrunn statt, dem Vereinssitz.
Zur 1. Veranstaltung mit dem Diskussionsthema “Energiewende, Kosten ohne Ende?” am Di 26.2.2013, 17.30 bis 19.30 Uhr, mit Abschlussumtrunk im Gasthof Vogel, wird herzlich eingeladen.

MEINE WOHNUNG
- Das aktuelle Kurz-Info für Wohnungsinhaber vom 2.1.2013

Gewichtige Worte im alten Jahr 2012:
Peter Altmaier, Bundesumweltminister: “Wir werden die Energiewende schaffen, die Frage ist nur, wie.”
Stefan Kohler, Chef der halbstaatlichen Deutschen Energie-Agentur: “Es ist doch einfach Wahnsinn! Sie bauen sich eine Photovoltaikanlage aufs Dach und müssen sich dank der staatlichen Garantien um nichts mehr kümmern, .... Liebe Leute, so geht es nicht weiter!”
Gerd Billen, Vorstand der Verbraucherzentrale Bundesverband: “Wir sehen gerade mit Sorge, dass sich in der Nordsee vermutlich eine Wiederholung von Stuttgart 21 oder der Elbphilharmonie andeutet.”
Dr. Jürgen Langeheine, Physiker, Autor von “Energiepolitik in Deutschland”: “Trotz riesiger Staatsschulden in Billionenhöhe werden altbewährte Energieversorgungssysteme verschrottet, ...“
Wertschätzung der Immobilienberufe:
Die “Immobilien-Zeitung” ließ ein Ranking der verschiedenen Immobilienberufe durchführen. Am Besten wurden dabei Vertreter aus Forschung und Lehre beurteilt. Hohes Ansehen genießen auch Ingenieure, Fachplaner und Architekten. Immobilienmakler für Wohnungen erhielten die geringste Wertschätzung. Immobilienverwalter für Wohnungen landeten im Mittelfeld (nicht schlecht, oder?).
Auszüge aus der Stellungnahme BID zur Änderung der EnEV
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) hat so wie Hausgeld-Vergleich e.V. eine Stellungnahme zum Entwurf der Bundesregierung zur Änderung der Energieeinsparverordnung abgegeben. U.a. führt die BID darin aus: “Gleichwohl entstehen mit der Verwendung von Dämmstoffen, insbesondere auf Außenwänden, auch neue Probleme, die es zu lösen gilt. Dies betrifft z.B. den Einsatz von Bioziden zum Schutz vor Veralgung, den Einsatz von Flammschutzmitteln und die Ausführungsrichtlinien zum Brandschutz, einen späteren Rückbau und das Recycling von gemischt mineralisch/organischen Fassaden usw.” Ferner sieht der BID die geplanten Angaben von Energiewerten für das gesamte Gebäude in Anzeigen als kritisch, wenn eine einzelne Wohnung vermietet werden soll. “Schließlich legt die mehrfache Präsentation der Verbrauchswerte eine vereinbarte Beschaffenheit gemäß § 434 I BGB (Sachmangel) nahe.”, heißt es in der Stellungnahme des BID. Da der Energieverbrauch der einzelnen Wohnungen schon wegen der unterschiedlichen Lagen in einem Gebäude nie mit dem Durchschnitt aller Wohnungen identisch sein kann, lehnt Hausgeld-Vergleich e.V. Energieausweise als bürokratische Fehlinformation für den Verbraucher grundsätzlich ab. Jede Heizungs-Einzelabrechnung enthält dagegen eine zutreffende Information. Im besonderen Maße gilt das für Wohnungen, die über eine Einrohrheizung mit Wärme versorgt werden.
BGH-Entscheidungen verlangen Änderungen bei Jahresabrechnungen für Eigentümer
Bei den Jahresabrechnungen für das Jahr 2012 kann die Umsetzung der neueren BGH-Entscheidungen erwartet werden: a) zur Rücklagendarstellung in Soll und Ist, b) zur Unzulässigkeit, entstandene Zahlungsverpflichtungen erneut zu beschließen, c) zur Verjährung von Wohngeldvorschüssen, d) zur Heizkostenverordnung (in Gesamtabrechnung alle Ausgaben, in Einzelabrechnung nur Verbrauch). Es wird daran erinnert, dass Jahresabrechnungen bei Hausgeld-Vergleich e.V. auf überhöhte Kosten und Formmängel gegen Kostenerstattung (vergünstigt für Mitglieder des Vereins) überprüft werden. Ferner werden Abrechnungen 2012 zur Erstellung der neuen Vergleichszahlen benötigt. Bitte deshalb zusenden!
Im Durchschnitt 0,67 € pro Quadratmeter im Monat für die Heizenergie -
Außenwanddämmungen rechnen sich deshalb nicht!
In Deutschlands Wohnungen wurden durchschnittlich 0,85 € für Öl-, 0,75 € für Gas- und 0,91 € für Fernwärme-Energie zum Beheizen und zur Erwärmung des Wassers im Monat je Quadratmeter Wohnfläche aufgewendet. Für das warme Wasser wurden davon ca. 20% verbraucht. Zur Energieeinsparung durch eine Dämmung stehen deshalb 0,67 € je qm im Monat (ergibt 469,- € im Jahr) bei einer 70 qm großen Wohnung zur Verfügung. Veröffentlichungen über Energieeinsparmöglichkeiten im Wohnungsbestand von 0,77 € je qm im Monat, wie sie z.B. von der Deutschen Energie-Agentur (dena) veröffentlicht wurden, gehen an der Realität vorbei. Es bleibt dabei, Dämmen rechnet sich in der Regel nicht und hat auch sonstige Nachteile.

Hinweis:  Die aktuellen Infos sind für jedermann kostenfrei, erscheinen je nach Anlass und können durch einfache Mitteilung schriftlich per E-Mail, Fax oder Brief bestellt und auch abbestellt werden (Adresse siehe Impressum).
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