Wer ist für uns Wohnungsinhaber vertrauenswürdiger? Das ist eine entscheidende Frage. Sind es jene über 17.000 Delegierte aus 194 Staaten, die sich rund zwei Wochen lang nach einer Flugreise aus aller Welt in einem in der Wüste auf 22 Grad heruntergekühlten Konferenzzentrum auf Steuerzahler- oder Interessenverbandskosten Sorgen um das Klima außerhalb dieses reichen Ölstaates machten?

Diese regelmäßig um die Welt reisenden Delegierten vertreten jedenfalls die Meinung, sie und wir könnten das Klima beeinflussen, so wie es den früheren Regenmachern angedichtet wurde. Wer jedoch selbst miterlebt hat, dass dort Anwesende Gasmasken aufsetzten und diese für ihre Kinder und Hunde kauften, um mit dieser Aktion die eigene Luft beim Ausatmen von CO2 zu befreien, der darf wohl an der geistigen Kompetenz derer zweifeln, die sich anmaßten, für die nicht in Doha Anwesenden Verhaltensregeln aufstellen zu dürfen. Bei solch gebündelter “Sachkompetenz” einiger Delegierter wundert es nicht, dass unter dem Strich außer Spesen nichts herausgekommen ist. Mutmaßlich haben sich unter den Delegierten doch auch verantwortungsvolle Personen befunden, die sich Bodenhaftung und Verhältnismäßigkeit bewahren konnten.

Es wundert also nicht, dass zur Rettung dieses Massenauflaufes wenigstens irgendein Ergebnis in Doha gefunden werden musste. Scheich Abdullah bin Hamad Al-Attiyah of Qatar, als Versammlungsleiter und Retter in dieser Situation, verkündete ohne jegliche Abstimmung darüber: “Die Kyoto-Vereinbarung gilt weiter!”

Den meisten Klima-Propheten in Doha kam es ohnehin nicht auf eine demokratische Abstimmung an, sondern um die Aufrechterhaltung der Möglichkeit, weiter in Sachen “Klima” weiterreisen zu können - so hatte es den Anschein. Schließlich lassen sich echte Hysteriker durch nichts beirren. Nächstes Jahr ziehen die 17.000 Klima-Weltreisenden nach Polen - koste es was es auch wolle!

Ein Kontrastprogramm bei den Kosten und bei der Aufklärung schafften Wissenschaftlern dazu in München am 30.11. u. 1.12. auf der V. Klima- u. Energiekonferenz. Dorthin kamen ca. 300 Klimarealisten, ebenfalls aus vielen Ländern und informierten in ihren Referaten darüber,

  • dass es seit ca. 20 Jahren keinen Temperaturanstieg gibt,
  • Photovoltaik-Anlagen und Windräder nie in der Lage sein werden, zuverlässig Strom zu erzeugen, solange es keine kostenakzeptablen ausreichenden Speichermöglichkeiten gibt,
  • die Stillstandzeiten deshalb durch Kohle- und Gaskraftwerke zu überbrücken sind,
  • stromintensive Unternehmen wachsende Probleme wegen der extremen Kosten erhalten,
  • ein ungesteuerter Aufbau von Photovoltaik- und Windkraft-Kapazitäten den Bedarf übersteigt und subventionierter deutscher Strom ans Nachbarländer verschenkt werden muss,
  • bereits heute unverlässiger Strom aus Wind und Sonne mit 17 Milliarden € subventioniert wird,
  • das Arktis-Eis viel schneller zugenommen hat, als in den Vorjahren,
  • die Meeresspiegel bis zum Jahre 2100 höchsten um fünf bis zwanzig Zentimeter ansteigen werden und den Untergangsszenarien “bedrohter” Regionen fundierte Substanz fehlt sowie
  • fossile Baumfunde zeigen, dass es in früheren Zeiten deutlich wärmer war als heute.
Wem Sie mehr vertrauen wollen, müssen Sie selbst entscheiden.
Eine Stellungnahme über den Welzklimagipfel in Doha von Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne kann gegen 1,10 € in Briefmarken angefordert werden bei:
Hausgeld-Vergleich e.V., Gehrestalstr. 8, 91224 Pommelsbrunn
  
Prof. S. Fred Singer (links) von der University of Virginia in den USA prangerte in München auf der V. Klima- u. Energie-Konferenz die schon groteske Hysterie der weltweiten Klimaschützer an. Deren Grundlagen sind umstrittene Rechenmodelle, mehr nicht, so Prof. Singer.
Prof. em. Dr. Friedrich-Karl Ewert (rechts) Univ. Paderborn informierte über das NASA GISS Rätsel der nachträglich geänderten Temperaturdaten.
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