Wie lange lassen sich deutsche Eigentümer und Steuerzahler weiter die Gesetzes- und Verordnungsflut der EU und der Bundesregierung gefallen, die inzwischen eine existentielle Bedrohung für sie darstellen können. Liegt es daran, dass sich die breite Masse gerne diktieren lasst, was sie zu tun und zu zahlen ist? Oder liegt es daran, dass die Mehrheit der Deutschen zu feige und zu phlegmatisch zum organisierten Protest sind, so wie er z.B. in unserem Nachbarland Frankreich eine Selbstverständlichkeit wäre.
Fakt ist, dass die EU-Bürokratie, die Bundesregierungen und deren Ministerialbürokratie eine Reihe von Energiegesetzen und -verordnungen unter dem politischen Vorwand von Klimaschutzabsichten und CO2-Emissionsminderung nahezu klammheimlich durchgesetzt haben. Neben der Extremförderung und Zwangsabnahmepflicht für sogenannte "erneuerbare" Energie werden jedem einzelnen Hausbesitzer diverse Maßnahmen zur Energieeinsparung und die Art der Energieversorgung der Gebäudeheizung aufgezwungen.
Jeweils hohe Geldstrafen drohen inzwischen jedem, der gegen die Vorschriften
  • des Energieeinsparungsgesetzes EnEG (1976-2009, Verstoß: Bußgeld bis 50.000 €),
  • die Energieeinsparverordnung EnEV (WSVO ab 1977, EnEV 2002-2009, Verstoß: Ordnungswidrigkeit, Bußgeld unter Rückgriff auf das EnEG als Verordnungsgrundlage bis 50.000 €),
  • das Erneuerbare Energien Wärme Gesetz EEWärmeG (2008, Verstoß: Bußgeld bis 50.000 EUR, Aufhebung der grundgesetzlich geschützten Unverletzlichkeit der Wohnung), sowie
  • das Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen Edl-G (2010, Verstoß: Bußgeld bis 50.000 EUR)
verstößt.
Dem Hausbesitzer und Eigentümer wurden die vorher freie bautechnische Entscheidung entzogen und ebenso die für die planerische Nachweisführung anzuwendenden Berechnungsregeln und -methoden. Und um den Vollzug der amtlichen Energievorschriften zu überwachen, sind neben einer neuen zentralen Kontrollbehörde auch umfangreiche Mitwirkungs- und Meldepflichten der am Bauprozess beteiligten Planer und Unternehmer sowie teils außerordentliche bzw. bisher einmalige bußgeldbewehrte Kontroll- und Strafmöglichkeiten eingeführt worden, die die Baubeteiligten und den Hausbesitzer im Verstoßfall existenzbedrohend gefährden können.
Das alles soll aber noch weiter gehen. Während noch an der Größe der Euro-Rettungsschirme in Brüssel gebastelt wird, weil noch niemand das Desaster im vollen Umfang absehen kann, schlägt die EU-Bürokratie auch in Sachen Klimaschutz erneut zu. EU-Klimaschutzkommissarin Connie Hedegaard hat lt. Mitteilung der FAZ und des Hintergrundinformationsdienstes KOPP-Exclusiv bestätigt, was uns die nationalen Regierungen bisher verschwiegen haben. In den kommenden 40 Jahren sollen die Steuerzahler pro Jahr 270 Milliarden Euro für den Klimaschutz ausgeben. Das sind nahezu 11 Billionen Euro! für die Ziele, die im „Energie-Klima-Paket vom 23.1.2008 festgelegt wurden. So soll es im Entwurf des Strategiepapiers stehen, das Frau Hedegaard vorlegen will.
Wir werden uns also in der nächsten Zeit mutmaßlich einer Werbewelle ausgesetzt sehen, die uns glauben machen will, ohne dieses Geld wären wir schuld an einer Klima-Katastrophe, die wir anhand der echten Temperaturen der letzten Jahre jedenfalls nicht nachvollziehen können.
Wo sind da die verständlichen Beweise dafür, dass wir mit derartigen Aufwendungen das Klima verändern könnten? Jeder der seine Augen aufmacht und die Berichte im Internet verfolgt, die sich mit der Arbeit des IPPC auseinandersetzen, erkennt, dass die Basis der Behauptung, der Mensch könne das Klima verändern, mehr als fragwürdig sind. In der ganzen Welt entlarven Wissenschaftler Betrug im UNO-Klimarat. Der US-Kongress will bereits 3 Milliarden Dollar für den IPPC blockieren. Nur Deutschland gebärdet sich bisher als Musterschüler weiter. Statt Öl, Gas, Kohle und Holz soll Geld verbrannt werden.
Und wie lange lassen sich noch deutsche Bürger als willenlose Kühe melken und sich das Diktat der EU und Bundesregierung gefallen?
Fragen Sie Ihren Abgeordneten, welche Beweise er Ihnen vorlegen kann, dass der Mensch in der Lage ist, mit seiner CO2-Einsparung das Klima zu verändern. Und fragen sie Politiker, wie lange die finanzielle Förderung unrentabler und unzuverlässiger Energien aus Sonne und Wind noch weitergehen soll, ohne deren Speicherungsfähigkeit vorher zu lösen.
Architekt Dipl.-Ing. Konrad Fischer wird zu diesem Thema am 18.3.2011 in einem Vortrag vor Sachverständigen in Berlin die richtigen Fragen stellen:
„Hat das Kohlendioxid tatsächlich die von der Klimaschutzpolitik zugeschriebene Rolle bei einer global wirksamen Erderwärmung oder ist das alles bad science und sind die rechtlich vorgeschriebenen Maßnahmen überhaupt geeignet, Kohlendioxid oder zumindest Energie einzusparen? Entspricht die dem Gesetzeszwang ebenfalls zugrundeliegende Annahme dramatisch begrenzter "fossiler" Energien dem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis? Führen die vorgeschriebenen Berechnungs- und Nachweismethoden zu ingenieurtechnisch vertretbaren Ergebnissen? Und sind die ersichtlich benachteiligten Heizungssysteme wie "alte" Öl- und Gasheizkessel sowie Elektroheizgeräte wirklich umweltschädlich und ineffizient und deswegen zu verbieten bzw. im Bestand zu vernichten und gegen vorgeschriebene Systeme auszutauschen?
Im Sinne des Bauherren kommt es letztlich darauf an, wie energiesparende Heizsysteme auf wirklich wirtschaftliche, hygienische und umweltschonende Weise funktionieren und welche betriebstechnischen Voraussetzungen dafür gelten. Dabei ist zu unterscheiden zwischen der auf Heizluftkonvektion und der auf Wärmestrahlung beruhenden Heizsystematik mit grundsätzlich unterschiedlichen Voraussetzungen, Berechnungsmethoden und Auswirkungen.
Mittels wissenschaftlicher Erkenntnisse, theoretischer Erwägungen und praktischer Beispiele sollen zu diesen Fragestellungen Lösungen gesucht und zur Diskussion gestellt werden.“
Wenn Sie sich an dieser öffentlichen Diskussion ebenfalls beteiligen wollen, so schreiben Sie Ihre Meinung an:
Hausgeld-Vergleich e.V., Gehrestalstraße 8, 91224 Pommelsbrunn
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