2010 war für den Verein ein besonders arbeitsreiches und zufriedenstellendes Jahr.
Bereits in den ersten Monaten wurde das Positionspapier des Vereins zu erforderlichen Änderungen bei der Verwaltung von Wohnungsimmobilien und beim Wohnungseigentumsgesetz im Sinne verbraucherschutzgerechter Elemente fertiggestellt.

Das Papier wurde an namhafte Juristen, die Verwalterverbände und Politiker mit der Aufforderung zur Diskussion versandt. Die erste Diskussion darüber fand in München statt (wir berichteten darüber in MEINE WOHNUNG Nr. 5/2). Das eingeleitete Gespräch mit den Fachleuten und Politikern soll im neuen Jahr fortgesetzt werden.

Im Bereich der Kompetenzstärkung im bautechnischen Bereich konnten wir zusätzlich zu unserem bisherigen Erfahrungsaustausch mit Sachverständigen auch die Zusammenarbeit mit Kritikern der heutigen Bautechniken ausbauen, darunter die Architekten Dipl.-Ing. Konrad Fischer, Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann und Prof. Dr.-Ing. Claus Meier.

In der Folge haben wir uns intensiv mit den Thesen des Klimawandels beschäftigt, der durch das vom Menschen produzierte CO2 verursacht sein soll. Und wir haben uns mit den Gegenargumenten zu dieser von der IPCC verbreiteten Theorie beschäftigt. Das war deshalb erforderlich, da die Pläne der Bundesregierung darauf abzielten, den Wohnungsinhaber in einer aus unserer Sicht unzumutbaren Weise mit Kosten zu belasten. Angedacht war, dass die Wohnungsinhaber bis 2050 ca. 2,5 Billionen € für das Ziel der CO2-Reduzierung bei Heizanlagen zwangsinvestieren sollten. Hausgeld-Vergleich e.V. hat statt dessen seinen Gegenvorschlag in Berlin auf der Sitzung der AG “Wohnungswesen” des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung sowie den Medien vorgetragen:

“Mangelnde Wirtschaftlichkeit von energetischen Maßnahmen darf nicht länger durch staatliche Förderung ausgeglichen werden. Hausgeld-Vergleich e.V. unterstützt statt dessen Investitionen in die Forschung zum Ausbau von speicherbaren Energien.”

Das heißt, wir lehnten es ab, hohe Geldinvestitionen in die Plastikverpackung und Luftdichtmachung von Bestandsimmobilien zu stecken. Die offizielle Prognose, damit das Klima verändern zu können, grenzt nach unserer Meinung eher an Scharlatanerie als an fundiertes Wissen. Wir wollen stattdessen den Ausbau alternativer Energiearten in betriebswirtschaftlich vernünftiger Weise und die überfällige Lösung, wie diese alternativen, aber unsteten Energien sicher gespeichert werden können. Das ist zwingend, damit sie auch in den Zeiten genutzt werden können, wo hoher Bedarf an Energie besteht.

Und wir lehnen es ab, dass alternative Energien in einer betriebswirtschaftlich unvernünftigen Weise weiter subventioniert werden. Wir forderten also ein Umdenken und eine Neuorientierung bei Politikern. Diese Meinung haben wir auf unseren im Jahr 2010 ausgeweiteten öffentlichen Wohnungsinhaber-Stammtischen in München, Stuttgart, Nürnberg und Düsseldorf vertreten. Wir planen deshalb die Ausweitung dieser öffentlichen Stammtische und suchen dazu Mitorganisatoren aus dem Kreis der Vereinsmitglieder auch in anderen Großstädten.

Dann haben wir 2010 erstmals neben der Vergabe unseres positiven Awards “Verwalter des Jahres” die Vergabe des Negativ-Preises “Das schwarze Schaf” für unakzeptable Verwalterleistungen vorgenommen und sind dafür angegriffen worden.
Wir haben uns hier auf einen Gerichtsprozess eingerichtet, um auch in der Öffentlichkeit klar zustellen und dafür mit großen Engagement dafür einzutreten, dass zukünftig schlechte Verwalterleistung in der Öffentlichkeit zum Schutz der Verbraucher diskutiert werden kann.

Ich hoffe, dass Ihnen als Mitglied und Freund des Vereins die klare Zielsetzung und Aussprache sowie die Arbeit des Vorstandes in 2010 zugesagt hat und in diesem Sinne fortzufahren ist.

Auf Ihre geschätzte Meinung lege ich wie immer großen Wert!
Ihr Norbert Deul - Vorstand
Kontakt: per Brief an Hausgeld-Vergleich e.V.. Gehrestalstraße 8, 91224 Pommelsbrunn,
Tel.: 09154/1602, E-Mail: hausgeld-vergleich@t-online.de
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