Wie bereits die Jahresabrechnungen des Jahres 2005 zeigen, belasten die Kosten für Heizung, Warmwasser und Strom Verbraucher immer stärker. Ein Ende der Steigerungen ist nicht abzusehen, zumal auch unsere Regierung noch ab 1.1.2007 die Kosten mit einer unerbittlichen Mehrwertsteuererhöhung von 16 auf 19% weiter anheizt.
Jedenfalls kann diese Erhöhung kein Vorbild für die großen vier Energieversorger E.ON, EnBW, RWE sowie Vattenfall und auch die regionalen Energieunternehmen werden, ihre Vorstellungen über ihre Gewinne aus dem Energieverkauf zurückzuschrauben.
Die Preisspirale ist noch also nicht am Ende angelangt.
Ohne Widerstand und neue Ideen aus Verbraucherkreisen wird es keine Besserung geben. Neben strikten Maßnahmen zur Energieeinsparung und Forderungen zur Offenlegung der Kalkulationen der regionalen Monopolisten, ist jetzt die Gründung von starken
Energie-Einkaufs-Pools
eine weitere Möglichkeit zur Kosteneindämmung.
Wenn sich viele zum gemeinsamen Einkauf zusammenschließen, kann dies zur Verbilligung beim Energie-Einkauf führen. Im nachbarschaftlichen Kreis ist das beim Öl-Einkauf bereits erfolgreich im kleinen Rahmen praktiziert worden.
Die Idee zum Großeinkauf ist jetzt auch für Strom und Gas eine Möglichkeit, um günstiger an Energie zu kommen. Nachdem die Liberalisierung sich auch auf den Gasmarkt erstrecken wird, wird sich jeder Energieversorger überlegen, ob er einen sehr großen Abnehmer als Kunden verlieren will. Ein Wechsel mehrerer Großkunden zu einem anderen Lieferanten kann einiges beim Preis bewirken - so kennt man es bereits vom bebündelten Wareneinkauf, z.B. bei den großen Warenhauskonzernen, Handelsketten oder der Industrie.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Hausverwalter über die Möglichkeit des gemeinsamen Einkaufs mit anderen Hausverwaltern.
  • Kleinere Gemeinden können sich ebenfalls zu Einkaufsgemeinschaften zusammenschließen, um Marktchancen gemeinschaftlich auszunutzen. Als Vorbild weisen Sie auf die kleine Stadt Dinkelsbühl hin, die durch den Wechsel von den Stadtwerken Nürnberg zu WinGas ca. 300.000 € im Jahr einsparen konnte.
Zur Information: (Menü: Tipps zum Sparen) anklicken
Wenn Sie Hilfe zur Ansprache Ihres Hausverwalters oder Ihrer Gemeinde benötigen, so wenden Sie sich auch in diesem Falle an
Hausgeld-Vergleich / Hausverwalter-Check e.V.
Gehrestalstr. 8, 91224 Pommelsbrunn, Tel. 09154/1602, Fax: 09154/914721
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