Bis Ende 2008 galt, dass der private Haushalt 20% von maximal 3.000 € Ausgabe für den Lohnkostenanteil der Handwerkerrechnung bei Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten steuerlich geltend machen konnte. Ab 1.1.2009 wurde im Rahmen des Konjunkturprogramms der von der Steuer zurückzuerhaltende Betrag von 600 € auf 1.200 € verdoppelt. Somit können jetzt gesamt maximal 6.000 € Ausgaben bei der Steuer geltend gemacht werden.

Steuerlich begünstigt werden Renovierungsarbeiten im Haus und in der eigenen Wohnung. Nicht begünstigt sind allerdings sog. Neubauarbeiten. Dazu gehört z.B. der Dachausbau oder die Anbringung eines erstmaligen Balkons. Ausgenommen von der Vergünstigung sind auch Maßnahmen, die durch KfW-Programme gefördert werden.

Voraussetzung für die Erstattung ist, dass Arbeits- und Fahrtkosten in der Rechung gesondert ausgewiesen werden. Materialkosten sind nicht steuerbegünstigt. Die Bezahlung der Rechnung darf nicht in bar erfolgt sein.

Wohnungseigentümer, die von Ihrem Verwalter derartige Bescheinigungen noch nicht im Rahmen der Jahresabrechnung erhalten, können sich alternativ vom Verwalter Kopien der Originalrechnungen geben lassen und Ihren Zahlanteil an den absetzbaren Kosten dem Finanzamt durch eine genaue Aufstellung und Berechnung ebenso nachweisen.

Wer sich mit den möglichen Steuervergünstigungen des § 35 a EStG genauestens vertraut machen will und wer wissen will, wie die Berechnung jährlich professionell organisiert werden kann, dem wird der 82-seitige Ratgeber (Auflage 2009)

“Haushaltsnahe Dienst- und Handwerkerleistungen in der Praxis des Wohnungseigentums”

empfohlen, der auch den genauen Gesetzestext, eine Musterbescheinigung und Gerichtsurteile enthält.

Der Ratgeber kostet 15,- € incl. Porto und kann gegen Vorkasse bestellt werden bei:

Hausgeld-Vergleich, Gehrestalstraße 8, 91124 Pommelsbrunn,
Tel.: 09154/1602, Fax 09154/914721, E-Mail: hausgeld-vergleich@t-online.de

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