Endlich wird die kritische Meinung von Hausgeld-Vergleich e.V. zur Wärmedämmung und zum fehlenden wirtschaftlichen Nutzen nun auch vereinzelt in der Presse bestätigt. Während noch fast alle Medien die Lobpreisungen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und der „dena“ abdrucken, kamen nun erstmals in „WELT ONLINE“ auch Kritiker zu Wort.

Auf Distanz zur „offiziellen nur positiven Meinung“ ging z.B. auch Dipl.-Ing. Jochen Letsch in einer Verwalterfachzeitschrift. Der EnEV-Sachverständige Konrad Fischer vertritt in „WELT ONLINE“ die Auffassung, dass die zusätzliche Dämmung weit teurer kommt, als die Energieersparnis“.

Der gleichen Meinung ist der frühere Nürnberger Hochbauamtschef Claus Meier. Architekt und Baubiologe Klaus Aggen warnt eindringlich vor den höchst gefährlichen Dämm- und Dichtmaßnahmen, da durch die dann luftdichten Häuser die Feuchtigkeit von innen nach außen nicht ausreichend abfließen kann. Schimmelbildung kann die Folge sein (siehe auch „WELT“ vom 2.3.2008: „Der Schimmel breitet sich aus“).

Der Verband für Wohnungslüftung stellt die Frage wie eine dichte, luftundurchlässige Gebäudehülle mit der Erfordernis eines dringend erforderlichen Luftaustausches von innen nach außen in Einklang gebracht werden soll. Wie kann luftdicht und zugleich hinreichend luftdurchlässig gebaut werden? Nach DIN wäre der Luftwechsel dann gewährleistet, wenn alle zwei Stunden die Luft ausgetauscht werden würde.
Die Planer gehen derzeit immer noch davon aus, dass jeder die Minimalforderung von 4-6 Stoßlüftungen am Tag erfüllt. Sie vergessen dabei, dass dies z.B. für Berufstätige kaum kaum möglich sein wird. Nach Meinung des Vereins bewegt sich die Baubranche deshalb in einer Grauzone,
Denn es könnten bereits heute Zweifel daran bestehen, ob der erforderliche Luftaustausch über die reine Fensterlüftung den Erfordernissen der Technik entspricht.
Dieses Gutachten des Vereins könnte maßgeblich die Rechtsprechung beeinflussen, die in der Mehrzahl den Wohnungsinhabern den schwarzen Peter bei Schimmelbildung zuschiebt, da ihnen „falsches Lüften„ unterstellt wird.

Deshalb bei Planungen zur Dämmung Info anfordern: 09154/1602.

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