Dr. Krüger

Die meisten Wohnungseigentümer und Mieter waren vom Ergebnis in Paris begeistert. “Wir schaffen es auch, das Klima zu gestalten“, so lautete die Botschaft der Politiker und später deckungsgleich in den meisten Medien. Wir müssen nur das Monster CO2 besiegen. Das ist der Klimateufel, der Klimakiller. So einfach ist das und schon können wir die Welttemperatur in den Rahmen bringen, der uns und unsere Kinder rettet. Die Gewinner von Paris stehen demnach fest. Es sind die derzeit unzuverlässigen, also wetterabhängigen “erneuerbaren” Energien und wir alle. Verlierer ist Kohle, Öl und Gas und damit die bekannte zuverlässige Energieversorgung.

Nun kann man sich zurücklehnen als Wohnungseigentümer und Mieter. Alles wird gut. Doch wissen gerade wir als Deutsche inzwischen, dass es bei der ohne Bürgerbefragung verordneten Energiewende überall hakt. Der Photovoltaikmarkt ist eingebrochen, nachdem niemand mehr bereit ist, die riesigen Subventionen in der bisherigen Höhe weiter zu bezahlen. Biogas ist weitgehend tot, seit man begriffen hat, dass Maismonokulturen unsere Flächen für den Anbau für Lebensmittel vernichten. Und der Wind auf See oder an Land weht weiter gerade so wie er will und nicht so, wie wir Strom benötigen. Die Speicherung von Überschussstrom, den niemand im Hochsommer und extrem starkem Wind benötigt, lässt auf sich warten - trotz aller großartigen Ankündigungen.

Nach Paris haben wir unsere Häuser “klimaneutral” umzugestalten und luftdicht zu machen für 10.000 - 25.000 €. Versteht doch jeder, wenn die Welt dadurch zu retten ist. Und auf unsere bisherigen Autos sollten wir verzichten, da deren Hersteller bisher zu feige waren, unseren Politikern klar zu machen, dass der Umfang der geforderten Abgaswerte nicht zu marktverträglichen Preisen zu schaffen ist.

In 5 Jahren, also ab 2020, sind 100 Milliarden Dollar pro Jahr von den Industrieländern, dazu gehören wir natürlich, den Entwicklungsländern zur Reduzierung der Treibhausgasemission und zur Überwindung des Klimawandels zur Verfügung zustellen. Okay, das schaffen wir auch. Auf Urlaubsflüge sollte verzichtet werden. Auch das dürfte klar sein. Und jeder trägt ein persönliches Energiesparbuch bei sich, in dem er seine Energiesparmarken einklebt, um sich jederzeit als Temperaturschützer gegenüber kontrollierenden Behörden ausweisen zu können. Selbst das wäre nach Paris akzeptabel.

Wieso es bei solch positiven Aussichten Miesmacher gibt, die behaupten, Paris wäre nicht der Gipfel des Klimas, sondern der Gipfel der Naivität gewesen, das ist schon dreist. Behaupten doch immer mehr - durchaus geistig intakte Zeitgenossen - wie z.B. Dr. Gustav Krüger; Dr. Wolfgang Thüne, Prof. Dr. Friedrich-Karl Ewert, Prof. Dr. Henrik Svensmark, Prof. Dr. Gernot Patzelt, Christopher Monckton und viele andere Sachkundige, das von Menschen verursachte CO2 hätte keinen Einfluss auf das Klima. Unverschämt, solche Behauptungen. Wir würden dann ja offiziell fehl informiert. Nicht zu glauben. Die Reduzierung von CO2 (derzeit 0,04 Vol %) wäre zudem noch nachteilig auf den Wachstum unserer pflanzlichen Nahrungsmittel und Wälder. Und früher, als noch keine Kohle, Öl und Gas genutzt wurde, gab es viele höhere CO2-Werte in unserer Umwelt. Ferner könne ein lebensnotwendiges Gas wie CO2 niemals ein Dach wie bei einem Treibhaus bilden, wie es ja behauptet wird. Wahnsinn, diese Gegenmeinungen!

Wer hat Recht? Die Politiker von Paris? Ich weiß es nicht und deshalb habe ich im Interesse aller Wohnungseigentümer und Mieter, die die massiven Kostenfolgen und Verhaltensvorgaben der Pariser Vereinbarungen zu tragen haben, gezielt nachgefragt, was nun Sache ist und zwar

  • bei allen unseren Ministerpräsidenten und Bürgermeistern der Stadtstaaten
  • allen Parteien des Bundestages und
  • speziell bei unseren Bundesministern für Wirtschaft und Umwelt.
Denn die haben für uns Wohnungsinhaber sicher wissenschaftlich verständliche Beweise, die als Basis für die Pariser Vereinbarungen gedient haben - wissenschaftliche Beweise, dass der Mensch mit CO2 Einsparungen das Klima nennenswert beeinflussen kann.
Meine einfache Anfrage lautete deshalb wie folgt:
16.12.2015
...............................
als Schutzgemeinschaft für Wohnungseigentümer und Mieter verfolgen wir Entscheidungen der Politik. Wenn Politikerentscheidungen extrem kostenbelastend, ungerecht oder nicht plausibel erscheinen, so appellieren wir an die Politik, über mutmaßliche Fehlentscheidungen nachzudenken und diese im Bürgerinteresse zu korrigieren. Deshalb die heutige Kontaktaufnahme.
Wir verstehen das Ergebnis der Weltklimakonferenz von Paris so, dass uns die deutschen Politiker zuverlässige und bewährte Energiearten wie Kohle, Öl und Gas weg nehmen wollen.
Jetziger Grund ist CO2, das von uns reduziert werden muss.
Wir appellieren deshalb an Sie, sich mit der beigefügten kleinen Info-Schrift von Dr. Gustav Krüger zu beschäftigen. Danach ist CO2 ein für unsere Pflanzenwelt unerlässlicher Stoff, der im Interesse der wachsenden Bevölkerung und deren Ernährung gerade nicht zu reduzieren ist. Und der menschliche Anteil am CO2 hätte keinerlei Auswirkung auf unser Klima. Gleiches ist auch z.B. im“Klima-Sozialismus” zu lesen - ein weiteres Buch, in dem ebenfalls die Reduzierung von CO2 nachteilig für die Produktion von Nahrungsmittel beurteilt wird.
Welche wissenschaftlichen Beweise können Sie uns als in der Verantwortung stehender Politiker vorlegen,
  • dass das von Menschen verursachte CO2 verantwortlich für eine negative Entwicklung unseres Klimas ist und
  • dass die Reduzierung von CO2 folgenlos für die Produktion von Nahrungsmitteln für die wachsende Bevölkerung ist?
Mit freundlichen Grüßen
Norbert Deul - 1. Vorstand
Anlage z.K.
Auf unsere vorangegangene Frage, wie wir mit einem gedämmten Haus unser Klima verändern können, erhielten wir allerdings keine klare Antwort.
Ich nehme deshalb an, jetzt wird es klappen - schließlich geht es um noch Größeres und endlich um einen wissenschaftliche Bestätigung, dass zunehmende CO2-Emission eine Klimaerwärmung bewirkt. Denn bisher ist keine der vorhergesagten Temperaturerhöhungen eingetroffen, jedenfalls jetzt rund 20 Jahre lang.
Ihr Norbert Deul
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