Seit 2004 haben Wohnungseigentümer und Mieter die Möglichkeit, anhand von regionalen Vergleichsdaten ihr Hausgeld bzw. die Wohnnebenkosten zu prüfen - jeweils nach jährlich aktualisierten Daten. Vorher bestand diese Möglichkeit nicht. Denn bis dahin machte sich niemand die ernorme Mühe, systematisch regionale Vergleichszahlen zu ermitteln und diese auch den Betroffenen zur Verfügung zu stellen. Diese sinnvolle Dienstleistung wurde damals von Norbert Deul, dem Gründer und Vorstand von Hausgeld-Vergleich / Hausverwalter-Check e.V. initiiert und seit diesen Jahren zuverlässig organisiert und kontrolliert.
Wohnungseigentümer oder Mieter, die den Eindruck haben, zu hohe Wohnnebenkosten zu haben, können also mit diesen Vergleichszahlen sowie der Anwendungserläuterung erkennen, ob die zu zahlenden Kosten im grünen Bereich oder unerklärlich überhöht sind. Mitglieder des Vereins Hausgeld-Vergleich / Hausverwalter-Check e.V. erhalten bereits mit der Mitgliedsbestätigung die Vergleichszahlen für die eigene Region kostenfrei mitgeliefert.
Nichtmitglieder können ihre Abrechnung anhand der Vergleichszahlen gegen Honorierung (derzeit 40,- € je Jahresabrechnung) kontrollieren und kommentieren lassen, wenn überhöhte Positionen auffällig sind. Es werden im Rahmen der Überprüfung dann auch Vorschlage gemacht, wie man überhöhte Kosten reduzieren kann.
Und was kann man tun, wenn die Kosten zu hoch sind?
Als Mieter kann man die Ausarbeitung von Hausgeld-Vergleich / Hausverwalter-Check e.V. dem Vermieter zur Kenntnis zuleiten und ihn darum bitten, Auskunft über die Gründe der zu hohen Kosten zu geben. Möglicherweise ist ihm gar nicht bekannt, dass in dem einen anderen Bereich Leistungen nicht kostenoptimal eingekauft werden - dies schon deshalb, weil er bisher keine Vergleichsmöglichkeiten hatte. Extrem hohe Heizkosten können z.B. auf Systemfehler bei der Heizung und der Verbrauchserfassung hinweisen, die bei einem fehlenden hydraulischen Abgleich oder die problematische Kombination einer Einrohheizung mit elektronischen Messgeräte entstehen können.
Wohnungseigentümer haben die Möglichkeit, andere Miteigentümer zu finden, die ebenfalls eine Reduzierung zu hoher Kosten anstreben. Mit denen kann man dann eine Aktionsgruppe bilden, die Kostenreduzierungen anstreben und kostengünstigre Lösungen über TOP-Anträge in der nächsten Eigentümer-Versammlung zur Diskussion und Beschlussfassung anbieten.
Aber wichtig:
Voraussetzung für Kostenreduzierungen bleibt aber die verfügbare aktuelle Vergleichszahl. Und diese kann nur durch die Übersendung möglichst vieler Jahresabrechnungen in der ersten Hälfte jeden Jahres erstellt werden.
Deshalb die Bitte wie gehabt:
Wir benötigen eine Kopie auch Ihrer Jahresabrechnung als Kopie per Post oder E-Mail. Nur damit ist gewährleistet, dass wir jedes Jahr verlässliche aktuelle Daten zu Vergleichszwecken ermitteln können.
Danke!
Norbert Deul
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