Die BEIRATS - Akademie© hat eine Diskussion angestoßen, um zu erfahren, was Wohnungseigentümer von einem guten Verwaltungsbeirat erwarten.
Parallel läuft dazu auch eine Abfrage, die Basisdaten liefern und die für Gespräche mit dem Gesetzgeber dienen soll. Der entsprechende Fragebogen ist parallel in der Rubik “News und Infos” eingestellt. Um reichhaltige Teilnahme an der Aktion wird gebeten.
Das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) sieht derzeit für eine Wohnanlage drei Beiräte vor, die von den Eigentümern gewählt werden können, entweder für einen bestimmte Zeitraum oder auf Dauer bis zur Abwahl.
Als wesentliche Aufgaben sieht § 29 WEG für den Beirat
  • die Unterstützung des Verwalters bei seinen Aufgaben und
  • die Kontrolle des Wirtschaftsplans, von Kostenvoranschlägen und der Rechnungslegung (Jahresabrechnung) des Verwalter
vor.
Aber wie weit soll die Unterstützung des Verwalters gehen und wie intensiv sind die Geldausgaben des Verwalters zu prüfen?
Schon darüber gibt es Streit unter Fachleuten. Kein Wunder also, dass deshalb Beiräte überwiegend die Erwartungen an sie nicht genau kennen oder die Grenzen ihrer Tätigkeit in einer unakzeptablen Weise überschreiten und somit das erforderliche Vertrauen der Eigentümer verlieren. Während einige Beiräte ihren Job gewissenhaft und neutral aus einer vermittelnden Position erledigen, gibt es leider auch eine erhebliche Zahl von Beiräten, die ihr Ehrenamt zum eigenen Vorteil missbrauchen, gegen die Interessen der Eigentümer handeln und mit Verwaltern zum Nachteil der übrigen Eigentümer kungeln.
Kein Wunder also, dass die Kritik an der Arbeitsweise von Beiräten nicht verstummt, soweit sie unverständlich und unakzeptabel ist wie z.B. wenn sie
  • Geldausgaben des Verwalters decken, auch wenn diese bei anderen Handwerkern oder Dienstleitern wesentlich günstiger zu haben gewesen wären,
  • unrichtige Protokollierung von Versammlungen dulden und unterschreiben,
  • überhöhte Zusatzrechnungen des Verwalters bei ihrem Prüfbericht der Jahresabrechnung nicht beanstanden,
  • unzulässige Handlungen des Verwalters decken - auch Überzahlungen von Anwälten, Handwerkern und Ingenieuren,
  • sie sich an Entscheidungen des Verwalter beteiligen, obwohl sie vom Gesetzgeber dazu keine Kompetenz haben und
  • teilungserklärungswidrige Abrechnungsweisen des Verwalters nicht beanstanden, weil sie davon eigene Vorteile haben.
Es ist deshalb Klartext sprechen, was von einem guten Verwaltungsbeirat erwartet wird, wie das Gesetz verstanden werden muss und was andererseits auch ein Beirat an Unterstützung von den Eigentümern erwarten kann, wenn es um seine Rückenstärkung geht.
Die BEIRATS -Akademie© hat deshalb eine neue Richtlinie zur Orientierung erarbeitet:
Der Beirat - “Handlanger” der Verwaltung oder Interessenvertreter der Wohnungseigentümer?
Diese Richtlinie kann von Mitgliedern des Vereins kostenfrei angefordert werden. Nichtmitglieder des Vereins können diese Information gegen 10,- € Kostenerstattung anfordern.
Was man in diesem Zusammenhang noch wissen sollte:
  • Wichtige Anforderungen zur Jahresabrechnung nach der Rechtsprechung mit Anleitung und Arbeitshilfen zur Prüfung sowie TOP-Anträgen zur Kostenreduzierung.
  • Die wichtigste Rechtsprechung des Jahres 2015 - praxisnah erläutert.
Ferner sind Schulungsmanuskripte früherer Referate bestellbar:
  • Vergütung und Aufwandsentschädigung für Beiräte.
  • Haftungsrisiken des Beirats und deren Vermeidung.
  • Aufgaben, Rechte und Pflichten des Verwaltungsbeirats.
Kontakt und Bezugsquelle: BEIRATS -Akademie©
c/o Hausgeld-Vergleich e.V., Gehrestalstraße 8, 91224 Pommelsbrunn,
Tel. 09154/1602, E-Mail: hausgeld-vergleich@t-online.de
Zurück