Jeder Anwalt ist ein Organ der Rechtspflege und damit unabhängig. Die gesetzlich geregelte und vorgeschriebene Unabhängigkeit macht die Glaubwürdigkeit und die Vertrauensstellung aus, die ein wesentliches Merkmal seiner Berufsausübung darstellt. Dies ergibt auch seine Unabhängigkeit von den Weisungen des Mandanten, was für machen Mandanten noch nicht klar sein dürfte. Daraus folgt wieder, dass der Anwalt zu entscheiden hat, wie die übertragene Aufgabe gelöst werden soll. Dies wird der gute Anwalt selbstverständlich in Abstimmung mit seinem Mandanten machen, denn er ist an dessen Entschließungen gebunden. Ein Anwalt muss aber die Führung eines aussichtslosen Prozesses oder Rechtsmittels ablehnen, wenn er nach der Prüfung keine Chancen für einen Gewinn sieht.

Rechtsanwälte sind Unternehmer und müssen Geld verdienen und deshalb hat der Anwalt auch nicht überflüssige Zeit für ausufernde Gespräche mit dem Mandanten. Dies vergessen viele Mandanten. Es macht deshalb keinen Sinn, einen Anwalt mit Material zu „erschlagen“ oder ständig anzurufen. Das zur Klage unterstützende Material sollte vom Mandanten gezielt vor der ersten Besprechung sortiert und mit einem Übergabeverzeichnis ausgehändigt werden. Grundsätzlich sollte man mit den Anwalt vereinbaren, dass er vor der Versendung eines Schriftsatzes einen Entwurf übersendet, so dass eventuelle Sachfehler im Vortrag, die immer wieder auch bei besten Anwälten vorkommen können, noch vor der Abgabe problemlos berichtigt werden können.

Ein Anwalt hat seinen Mandanten ausreichend zu belehren und zu beraten. Andererseits kann ein Anwalt nur so gut sein, wie sein Mandant, d.h. er muss von ihm mit verwertbarem „Stoff“ versorgt werden, der die Basis für ein erfolgreiches Verfahren bilden kann. Viele Eigentümer und Mieter sind jedoch schon damit überfordert, was ein Anwalt an Vortrag zur Sache und ergänzendem Material benötigt.

Nicht selten sind Eigentümer und Mieter unzufrieden mit der Arbeit des Anwalts - vom Ergebnis beim Gericht oder manchmal auch überraschend hohen Streitwerten einmal abgesehen.

Damit hier nicht unnötig Sand ins Getriebe kommt und die Zusammenarbeit mit den ausgewählten Rechtsanwalt befriedigend für beide Seiten abgeschlossen werden kann, bietet Hausgeld-Vergleich e.V. Hilfen an, die von der Aufklärung, der Zusammenstellung von Klageunterlagen, der Suche nach für diesen Fall vielleicht passender, höchstrichterlicher vorangegangener Urteile, der Begleitung während des Verfahrens bis zur Abschlussrechnung des Anwalts gehen kann. Eigenes Wissen darüber, was an Vorschuss verlangt werden kann, wann die Gebühren vollständig fällig werden, in welcher Höhe sie angemessen sind und wie sich die Gebühren mit der Höhe des Streitwerts verändern usw., kann nie schaden.

Über den sinnvollen Ratgeber „Erfolgreich bei Gericht bestehen“ (10,- € für Vereinmitglieder und ) 15 ,- € für Nichtmitglieder) hinaus ist ein rechtzeitiger Kontakt und Erfahrungsaustausch wegen einer geplanten Klage oder wenn man selbst verklagt wurde, mit Hausgeld-Vergleich e.V. vielleicht Gold wert und mit dem ausgewählten Rechtsanwalt eventuell auch effektiver.

Kontakt über Telefon 09154/1602 oder E-Mail: hausgeld-vergleich@t-online.de

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