Verwalterverträge, die von Verwaltern vorgelegt werden, sind überwiegend von deren juristischen Beratern oder von Verwalterverbänden entwickelt worden. Der Laie wird deshalb die Folgen daraus, oft auch nachteilige Abfassungen, die in solch einem Vertragformular stecken können, nicht ohne fachliche Hilfe entdecken können.
Grundsätzlich besteht beim Abschluss eines Verwaltervertrages Vertragsfreiheit, d.h. auch der Beirat oder Eigentümer kann einen eigenen Entwurf zur Grundlage der Zusammenarbeit machen. Aber was sollte ein verbrauchergerechter Verwaltervertrag enthalten?
In der Praxis haben sich bestimmte Regelungen nachteilig und streitanfällig erwiesen, die leider immer noch in den Vertragsvorschlägen der Verwalter enthalten sind wie z.B.
  • Befreiung von § 181 BGB,
  • unbestimmte Belastungen durch Sonderhonorierungen nach Stundenabrechnung,
  • prozentuale Sonderhonorierungen basierend auf der Höhe der Geldausgabe,
  • Sonderhonorierungen für das Einziehen von Sonderumlagen,
  • Entscheidungsabstimmungen zwischen Verwalter und Beirat,
  • Fehlen von Geldverfügungsbeschränkungen für den Verwalter,
  • Kündigungsmöglichkeit nur nach einem wichtigen Grund
  • usw. usw.
Hausgeld-Vergleich e.V. hat aus diesem Grunde ein verbrauchergerechtes Verwaltervertragsmuster mit einer Vollmacht für den Verwalter entwickelt, das regelmäßig der Rechtssprechung angepasst wird und keine nachteiligen Regelungen für den Eigentümer enthält.
Dieses Muster ist für alle Vereinsmitglieder kostenfrei erhältlich und sollte bei Verhandlungen bei den Verwaltern durchgesetzt werden. Alternativ ist es auch möglich, Vertragsmuster der Verwalter überprüfen zu lassen und Abänderungsvorschläge einschließlich deren Begründung zu erhalten.
Grundsätzlich gilt: Kein Vertrag ist besser als ein schlechter.
Bestell- und Kontaktadresse für Verwaltervertrags-Prüfungen:
Hausgeld-Vergleich e.V.
Gehrestalstraße 8, 91224 Pommelsbrunn
Tel.: 09154/1602, E-Mail: hausgeld-vergleich@t-online.de
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