Daniel G. Wetzel (Wirtschaftsredakteur “DIE WELT”, “WamS”, “Berliner Morgenpost“) hatte bereits mit seinem fundierten Artikel “Der große Solarschwindel” frühzeitig Mut und Verantwortungsbewusstsein gegenüber uns Bürgern gezeigt und dafür unseren “Verbraucherschutz-Award“ erhalten. Damals schrieb er bereits, dass die ineffektive Solarenergie so teuer ist, dass sie die gesamte Energiewende gefährdet und ihr Nutzen im krassen Missverhältnis zu den hohen Kosten steht.

Inzwischen ist das eingetreten, was nicht nur er vorausgesagt hat. 500,- bis 600,- € - und das jedes Jahr - zahlt bereits heute jeder Haushalt für das unsägliche Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) plus die verdeckten Förderungen. Das ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange. Viele große Kostenbrocken kommen noch und das hat inzwischen zum Rotieren der Politiker geführt.

Energiewende ohne Kostenende heißt es inzwischen.

Bundesminister Gabriel soll retten, was noch zu retten ist. Und wenn etwas gegen die Wand gefahren wurde, so soll eine Reform es richten. Da kommt solch eine “hilfreiche” Idee gerade recht, die von Christine Haderthauer, der Chefin der bayerischen Staatskanzlei, aktuell in den Diskussions-Ring geworfen wurde: Die Stromtrassen nach Bayern dürfen nicht zum Transport von Braunkohle-Strom verwendet werden, sondern sollen nur den “guten Strom” aus Wind des Nordens nach Bayern bringen. Dass dieser nicht zuverlässig zur Verfügung steht und Bayern selbstverständlich auch zuverlässigen Strom aus Braunkohlewerken benötigt, wird von Haderthauer verschwiegen. Vielleicht ist ihr das auch nicht bekannt oder will nur die Stromtrassengegegner beruhigen.

Es spricht wenigstens für die Ehrlichkeit von Gabriel, dass er erwähnt hat, was unseren Nachbarländer von uns denken, nämlich dass wir Deutschen inzwischen “bekloppt” sind.
Wer kann da unseren Nachbarn widersprechen?

Daniel Wetzel hat mit wenigen Sätzen die derzeitige Situation treffend umschrieben:

“Das Ökostrom-Eldorado Deutschland beruhte bislang auf fast völliger Zügellosigkeit, unbegrenzter, regional völlig ungesteuerten Kapazitätsausbau, Einspeisevorrang, Abnahmepflicht selbst bei fehlender Nachfrage, gesetzliche Rendite-Garantie über 20 Jahre für jede noch so ineffiziente Ökostrom-Technologie, Sozialisierung der Risiken, Privatisierung der Gewinne. Das sind die Besitzstände, um die es geht.“

Die Front derer, die das kostentreibende Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ersatzlos streichen will, wird immer länger – angeführt und am fundiertesten begründet vom Stromverbraucherschutz NAEB e.V. (www.naeb.de) und von EIKE e.V. (www.eike-klima-energie.eu).

Der Bundesrechnungshof hat inzwischen Kosten von 50 Milliarden € im Jahr dafür ermittelt (mehr als 20 Milliarden Kosten durch das EEG, fast 10 Milliarden als steuerliche Beihilfen und Verwaltungskosten sowie 20 Milliarden € aus Förderprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau). Und dafür erhalten wir lediglich unzuverlässigen Wackelstrom, der die zuverlässigen Kohle- und Gaskraftwerke nie zu ersetzen vermag - eine Klatsche für die Bundeskanzlerin und deren Höflinge. Es ist Wettbewerb der Stromarten erforderlich statt hoch subventionierter Planwirtschaft. Inzwischen reden manche Bürger mit unseren verantwortlichen Politikern ebenso Tacheles wie NAEB e.V., EIKE e.V. und z.B. Markus Pflitsch vom Bundesverband Vernunftenergie am 21.5.2014.
Sehen Sie hier als Beispiel Markus Pflitsch: https://www.youtube.com/watch?v=Y1W3SQUMeao&app=desktop

Wir von Hausgeld-Vergleich e.V. halten eine öffentliche Diskussion und Einmischung von uns betroffenen Bürger für überfällig, denn wir wurden bisher schamlos angelogen (kosten einer Eiskugel usw.). Deshalb haben wir das Thema Energiewende auch auf dem 2. Bürgerschutz-Tag in Berlin aufgegriffen und dort mit Fachleuten über den richtigen Weg für unser Land diskutiert.


Diskussion mit Dipl.-Ing. Michael Limburg, Dipl.-Ing. Burkhard Reimer und Heinrich Duepmann

Zum Auftakt der Diskussion, zu der alle Bürger aufgerufen sind, stellen wir “Das Energiepolitische Manifest - Argumente für die Beendigung der Energiewende “ von den Experten Dipl.-Ing. Limburg, Dipl.-Ing. Reimer und Dr. Edgar Gärtner vor: Energiepolitisches_Manifest.pdf

Ihre Meinungen dazu sind willkommen und zu senden an:
Hausgeld-Vergleich e.V., Gehrestalstraße 8, 91224 Pommselbrunn
E-Mail.: hausgeld-vergleich@t-online.de

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