Dass Redakteure auch heute noch den Mut haben, das zu schreiben, was im Sinne der Verbraucheraufklärung erforderlich ist, hat Daniel G. Wetzel (Wirtschaftsredakteur “DIE WELT”, “WamS”, “Berliner Morgenpost“) mit seinem fundierten Artikel

“Der große Solarschwindel”

bewiesen.

Die Jury des Vereins hält die herausragende Recherche als auch den Mut von Herrn Daniel G. Wetzel für seine Berichterstattung für vorbildhaft im Sinne einer objektiven und fairen Verbraucher-Aufklärung sowie zum Schutz vor unwirtschaftlichen Geldausgaben des Bürgers. Herr Wetzel ist aus unserer Sicht ein Vorbild auch für andere Berichterstatter in den Medien und hat deshalb unseren Verbraucherschutz-Award verdient. Die wesentlichen Aussagen seines ausführlichen Berichts in “WELT am SONNTAG” dürfen wir deshalb hier erwähnen:

„Forscher fordern Stop für Ökostrom. Die Förderung der ineffektiven Solarenergie ist so teuer, dass sie die gesamte Energiewende gefährdet.
Ihr Nutzen steht in krassem Missverhältnis zu den hohen Kosten.“

So lautete die Headline von „WELT am SONNTAG“, die dann mit einem ausführlichen Bericht vom Wirtschaftsredakteur Daniel G. Wetzel dieser Wochenend-Zeitung ausführlich begründet wurde. Daniel G. Wetzel erinnerte daran, dass heute auch der Sachverständigenrat für Umweltfragen dazu rät, den Ausbau der Fotovoltaik nicht weiter zu forcieren. Statt „vom Teuersten das Meiste“ in Deutschland zu produzieren, sollten die effizientesten Techniken am meisten gefördert werden und die wichtigsten Argumente der Solarlobby hinterfragt werden, so Wetzel und führte in diesem Sinne u.a. aus.

Solarstrom ist nicht billig
Für Solarstromanlagen, die bis 2005 in Betrieb genommen wurden, zahlt der Stromnutzer rund 0,50 € je Kilowattstunde. Auch heute muss für den Strom neuer Anlagen mehr bezahlt werden als für andere Energiearten. 7 Milliarden € überweisen die Verbraucher bereits heute an die Solaranlagenbesitzer im Jahr. 42 Milliarden werden es bis 2020 nach Berechnungen des RWI. Die Werbeaussage, dass die Sonne keine Rechnung schreibt, geht also an der Realität vorbei.
Die Nachfrage fehlt
Schon in wenigen Jahren können Solar und Wind an einigen Tagen mehr Strom produzieren, als überhaupt benötigt wird. Dann besteht die Gefahr, dass Deutschland für die Abnahme des überschüssigen Stroms an europäische Abnehmer bezahlen müssen, sog. „Negativpreise“.
Die Mär von der Autarkie
Bei uns scheint die Sonne an nur 875 Stunden von möglichen 8760 Stunden im Jahr. Hinter jeder Solaranlage muss also eine dauerhaft arbeitende zweite Energieanlage stehen, die beim Ausfall (90%) von Solar die Energielücke füllt.
Kommunen werden finanziell geschwächt
Um die Strommengen bei starkem Sonnenschein aufnehmen zu können, sind viele Leitungen nicht geeignet. Die Kommunen müssen in Leitungsnetze investieren, damit Solaranlagenbesitzer an überhöhten Stromabnahmepreisen verdienen können.
Problem Stromspeicherung
Bis jetzt gibt es keine ausreichenden Speichermöglichkeiten des unstet fließenden Solarstroms.
Hightech-Industrie – aber nicht in Deutschland
Der Marktanteil deutscher Solarhersteller ist von 15,4 auf 9,7 % gefallen. China ist auch hier im Vormarsch. Auf der Liste der 20 größten Solarhersteller ist Deutschland nicht mehr vertreten.
Jobmotor Solarindustrie
Von den angeblich genannten 133.000 Arbeitsplätzen sollen nur 18.000 in der Fotovoltaik-Produktion vorhanden sein.
Erfolge durch gute Lobby
Der erforderliche Subventionsabbau wird durch eine professionelle Lobbyarbeit weitgehend verhindert.
Gegenargumente zu diesem Kernaussagen von Herrn Wetzel nehmen wir gerne entgegen.
Bitte schreiben an:
Hausgeld-Vergleich e.V., Gehrestalstraße 8, 91224 Pommelsbrunn bei Nbg:
E-Mail: hausgeld-vergleich@t-online.de
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