Eigentümer von Wohnungen in einer Wohnanlage in Siegertsbrunn bei München hatten jahrelang keine Skrupel, sich zu Lasten einzelner Eigentümer, die in dieser Wohnlage am Ende des Einrohrheizungssystems ihre Wohnungen hatten, schamlos zu bereichern.
In ihren Wohnungen kam nämlich die volle Wärme mit 60 Grad Celsius aus der Rohrleitung vor den Ventilen an den Heizkörpern, so dass diese auf Null gestellt werden konnten und dementsprechend auch die modernen elektronischen Messgeräte der Firma Brunata “Null” Verbrauch anzeigten, obwohl die Wohnungen angenehm warm waren.

Bei den Unglücksraben in dieser Wohnanlage kam am Ende der Leitungen nur noch lauwarmes Wasser in die Heizkörper. Um die Wohnung wenigsten zumutbar warm zu bekommen, mussten diese Wohnungsinhaber die Ventile voll aufdrehen. Darum zeigten dann die Messgeräte von Brunata, die nach dem Zweifühlersystem lediglich noch den Unterschied der Wärme zwischen dem Heizkörper und der Raumtemperatur messen, einen angeblichen vielfachen Verbrauch gegenüber den Vorjahren, wo mit Verdunstern gemessen wurde.
Verdunster mildern den Verteilungsfehler der Einrohrheizung zumindest ab.

So hatten z.B. die Beiräte für eine 105 qm große Wohnung im Jahr nur knapp über 200 € bzw. 300,- € zu zahlen, während ein durch das System benachteiligter Eigentümer für eine gleich große Wohnung 1.682,- € zu zahlen hatte. Der Kosten in dieser Wohnanlage streuten in einer Breite von 0,67 € je qm im Jahr bis zu 15,04 €, also demnach je qm um bis zu 2.200 %.
Der Verwalter dieser Wohnanlage störte sich an dieser Art der Abrechnungsungerechtigkeit nicht und ließ solche “Abrechungen” von einer begünstigten Mehrheit genehmigen.

Von den unrechtmäßig begünstigten Eigentümern wurde also zu Lasten anderer regelrecht Wärme “ohne Bezahlung geklaut“, denn anders kann man deren unsoziales Verhalten nicht bezeichnen. Beschämend ist in diesem Falle, dass die Beiräte und die mehrheitlich begünstigten Eigentümer ihre unberechtigten Vorteile über Jahre verteidigten und dabei vom Verwalter unterstützt wurden.

Wer in seiner Wohnanlage ähnliche Verhältnisse hat, sollte sich sofort an Hausgeld-Vergleich e.V. wenden, damit der gesamte Schaden, der durch den Einsatz von elektronischen Messgeräten bei Einrohrsystemen inzwischen angerichtet wurde, erfasst werden kann.
Lassen Sie sich bei solchen Fällen Kopien aller Heizungsabrechnungen von der Hausverwaltung geben und senden Sie diese zur Auswertung an

Hausgeld-Vergleich e.V. , Gehrestalstraße 8, 91224 Pommelsbrunn
bei Rückfragen: Tel.: 09154/1602 -
Falls sich der Verwalter weigern sollte, Ihnen diese Kopien gegen Kostenersatz auszuhändigen, so melden Sie sich ebenso.
Wir helfen Ihnen bei der Herstellung ordnungsgemäßer Zustände.
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