Tipps, die uns die Hausverwaltung HIW GmbH
aus Ottobrunn/München zur Verfügung stellte
  • Vergewissern Sie sich zunächst, dass der/die Anbieter auch etwas von ihrer Tätigkeit verstehen. Leider gibt es immer noch keine verbindlichen Voraussetzungen zur Ausübung dieses Berufs. Lassen Sie sich über die Qualifikation Unterlagen vorlegen und stellen Sie Fragen zu bestimmten kaufmännischen, technischen und rechtlichen Themen.
  • Legen Sie Wert darauf, dass bereits eine längere Berufspraxis nachgewiesen werden kann. Vorsicht vor „Eintagsfliegen“.
  • Prüfen Sie den Leumund (z.B. bei Creditreform, Hausgeld-Vergleich e.V., usw.) sowie das Vermögen (z.B. Stammkapital bei GmbHs) und die Höhe der Vermögensschadenshaftpflicht-Versicherung. Es nutzt nichts, jährlich einige € zu sparen, wenn dann die Rücklage verschwindet oder auf den Verwalter bei eklatanten Fehlern kein Rückgriff zu nehmen ist.
  • li>Lassen Sie sich Unterlagen über die Fortbildung zeigen. In vielen Bereichen sind ständig Änderungen zu verzeichnen. Nichtwissen kann viel Geld kosten.
  • Fragen Sie, wie die Vertretung in der Urlaubszeit geregelt ist.
  • Achten Sie nicht allein auf die Grundverwaltergebühr, sondern auch auf die Kosten für Nebenleistungen. Es in der Branche nicht unüblich, mit einem niedrigen Pauschalhonorar zu locken, um dann die Differenz über Zusatzhonorarforderungen zu verdienen.
  • Befragen Sie Handwerker der Gegend. Eine „Beteiligung“ der Hausverwaltungen bei Auftragsvergaben wird von diesen nicht selten als normal angesehen. Erhöhte Kosten werden dann zwar nicht unter Verwaltung, wohl aber unter Instandhaltung auftauchen.
    Dies ist äußert unseriös.
  • Prüfen Sie das Verhältnis Verwaltungspersonal zu verwalteten Einheiten. Muss eine Person zu viele Einheiten verwalten, so bleibt kaum Zeit für die persönliche Betreuung und für Ortstermine. Ständiger Wechsel beim betreuenden Personal ist ebenfalls ein Nachteil.
  • Lassen Sie sich Muster für Wirtschaftsplan, Abrechnung und Protokolle vorlegen. Wenn die Abrechnung den Vorgaben der Betriebskostenabrechung, steuerlichen Verwendung usw. nicht entsprechen oder nicht klar und verständlich aufbereitet ist, sollten Sie von einer Beauftragung absehen.
  • Fragen Sie nach Referenzen und erkundigen Sie sich dort, wie intensiv die Betreuung erfolgt. Ein Verwalter sollte das Objekt mehr wie einmal pro Jahr ansehen. Für regelmäßige Überprüfungen sollte der Verwaltungssitz nicht zu weit entfernt sein.
  • li>Geben Sie über Ihre Immobilie ausführlich Auskunft. Je mehr gezielte Fragen vom zukünftigen Verwalter gestellt werden, desto präziser kann er den Verwaltungsbedarf ermitteln und hierfür zutreffend anbieten. Pauschalangebote „X €/Einheit„ ohne Kenntnis der Teilungserklärung, des technischen Zustandes und sonstiger Umstände zeugen von schlampiger Arbeitsweise.
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