Presse-Info vom 29.3.2006
Wie gut arbeiten Immobilienverwalter?
Verbraucherschutzverein “Hausverwalter-Check e.V”
ruft zur Teilnahme an einer Umfrage auf.
Der Verbraucherschutzverein “Hausverwalter-Check e.V.” will wissen, ob die  vielen Beschwerden von Wohnungseigentümern über die Arbeitsweisen von Hausverwaltungen, die aus ganz  Deutschland eintreffen, Einzelfälle sind oder auf einen unter Hausverwaltern weit verbreiteten “sorglosen Umgang mit dem Geld von Eigentümern” hinweisen.
So werden von Eigentümern das Fehlen von Vergleichsangeboten bei Auftragsvergaben an Hand-werker beanstandet. Es gibt  viele Hinweise, dass Eigentümern die Einsicht in Abrechnungsunter-lagen verweigert wird. Eigentümer, die auf ihr Einsichtsrecht in Verwaltungsunterlagen bestehen, werden schikaniert. 
Vorschläge von Eigentümern zur möglichen Kostenreduzierung, z.B. im Bereich Hausmeister-dienste werden ebenso ignoriert wie Vorschläge zu Beschlussfassungen für die Eigentümerver-sammlung. Sehr häufig wird auf Kungelei zwischen Verwalter und Verwaltungsbeiräten hinge-wiesen, die jedoch laut Gesetz den Verwalter kontrollieren sollten.
Die Befragung unter Wohnungseigentümern soll deshalb Klarheit darüber schaffen, ob es sich bei diesen Fällen lediglich um wenige Einzelfälle handelt oder allgemeiner Handlungsbedarf für die Gesetzgeber besteht, indem z.B. Berufsstandards für die Ausübung der Tätigkeit als Immobilien-verwalter eingeführt werden müssen und Veränderungen im WEG-Gesetz diskutiert werden sollten.
Zugleich ruft “Hausverwalter-Check e.V.” zur Wahl des “Hausverwalters des Jahres” auf.
Hier werden die Wohnungseigentümer zur Nennung von Hausverwaltungen aufgefordert, die sich durch einwandfreie Arbeit Anerkennung verdient haben und vom Verein als Vorbilder für die Branche ausgezeichnet werden.  Meinungen und Vorschläge sind zu senden an
Hausverwalter-Check e.V., Gehrestalstr. 8, 91224 Pommelsbrunn, Tel. 09154/1602, Fax: 09154/914721.
Alle Einsender erhalten vom Verein kostenlos die Hausgeld-Vergleichsdaten für ihre Region.
Kostenbefreiung von baulichen Veränderungen
Immer wieder werden in Wohnungseigentümer-Versammlungen auch bauliche Veränderungen innerhalb von Instandhaltungsmaßnahmen mitbeschlossen, die zu ganz erheblichen zusätzlichen Kostenbelastungen und langen Rechtsstreiten innerhalb der Wohngemeinschaft führen können.
Der Verbraucherschutzverein “Hausverwalter-Check e.V.“ weist darauf hin, dass Kostenbe-lastungen für sog. bauliche Veränderungen nicht durch Mehrheitsbeschluss auf alle Eigentümer umgelegt werden können. Eigentümer, die gegen derartige Veränderungen stimmen, können also ihre Kostenbelastung für die bauliche Veränderung verweigern. Sie sollten jedoch darauf achten, dass ihre Nein-Stimme namentlich im Protokoll erfasst wird, damit der Nachweis auch später möglich ist. Sollte sich die Hausverwaltung weigern, die Nein-Stimme namentlich im Protokoll auszuweisen, so sollte sich der betroffene Eigentümer sofort vorsorglich an eine Rechtsberatung wenden.
Weitere Hinweise über das angemessene Verhalten in solchen Fällen sind erhältlich bei
Hausverwalter-Check e.V., Gehrestalstr. 8, 91224 Pommelsbrunn, Tel. 09154/1602, Fax: 914721
Um Veröffentlichung wird gebeten. Vielen Dank!

Kontakte und weitere Details und Infos:
Hausgeld-Vergleich / Hausverwalter-Check e.V., Gehrestalstraße 8, 91224 Pommelsbrunn b. Nbg.
Tel. 09154/1602, Fax 09154/914721, Internet: www.hausgeld-vergleich.de
E-mail: hausgeld-vergleich@t-online.de
Zurück