Presse-Info vom 24.11.2015

Diskriminierungs-Paragraf 62 Abs. 2 WEG
ab 1.1.2016 für Wohnungseigentümer beseitigt!
Massiver Protest zeigte bei Politikern Wirkung.
Wohnungseigentümer können ab 1.1.2016 fragwürdige Entscheidungen der WEG-Landgerichte am Bundesgerichtshof überprüfen lassen.
Wohnungseigentümer wehren sich jetzt, keine Stimme für die Parteien, die Wohnungseigentümern die Anrufung des Bundesgerichtshofes verweigern, so lautete eine Anzeigenkampagne der Schutzgemeinschaft für Wohnungseigentümer und Mieter e.V. Denn es war ein Willkürakt, dass Wohnungseigentümern insgesamt 8,5 Jahre nur das Amts- und Landgericht zur Klärung von Streitigkeiten zur Verfügung stand, wenn das Landgericht das eigene Urteil beim Bundesgerichtshof nicht überprüft haben wollte. Der Diskriminierungs-Paragraf 62 Abs. 2 WEG untersagte dem Wohnungseigentümer die Beschwerde über die Nichtzulassung einer Berufung beim Bundesgerichtshof.
Die Mitteilung aus Berlin lautete jetzt:
„Die Nichtzulassung der Revision nach dem Wohnungseigentumsgesetz endet nach Ihrer Kritik am 31.12.2015. … Mittlerweile konnten wir uns zwischen den Koalitionsfraktionen auf eine Aufhebung der Nichtzulassungsbeschwerde zum Bundesgerichtshof verständigen. Die bisherige Regelung läuft zum Jahresende aus. Ihrem Anliegen konnten wir somit, wenn auch verspätet, entsprechen.“
Damit eröffnet sich jetzt auch für Wohnungseigentümer ein Rechtsweg, wie er anderen Bürgern zur Verfügung steht. Die regierenden Parteien konnten überzeugt werden, dass die bisherige Rechtsweg-Verkürzung für Wohnungseigentümer ein Ende haben musste.
„Dies ist unserer Schutzgemeinschaft im Interesse aller Wohnungseigentümer nun gelungen“, so Vorstand Norbert Deul.

Kontakte und weitere Details und Infos:
Schutzgemeinschaft für Wohnungseigentümer und Mieter e.V.
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Gehrestalstraße 8, 91224 Pommelsbrunn b. Nbg.
Tel. 09154/1602, Fax 09154/914721, Internet: www.hausgeld-vergleich.de
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