Meldungen vom 23.11.2005:
Hausgeld- und Betriebskosten-Überprüfung
jetzt mit aktuellen Vergleichszahlen möglich!
Wohnungseigentümer und Mieter, die ihre Jahresabrechnungen nicht nur rechnerisch, sondern auch auf sachliche Angemessenheit überprüfen wollen, können jetzt mit einem “Schnell-Check” in kurzer Zeit feststellen, ob sie bei den einzelnen Kostenpositionen wie z.B. Versicherungs-, Aufzugs- oder Hausmeisterkosten mehr bezahlen müssen als es in ihrer örtlichen Region üblich ist. Anhand von aktuellen Vergleichszahlen ist auch die Überprüfung anderer Kosten, z.B. für Wasser und Heizung, auf sog. “Kostenausreißer” möglich. Die Aufwendungen für das Hausgeld bzw. die Betriebskosten differieren gewaltig. Wenn die Zahlungen über den üblichen Toleranzgrenzen liegen, so kann die gezielte Ursachensuche zu Erfolgen bei der Kostensenkung führen. Schnell können da z.B. 30 bis 60 Euro zusammenkommen, die Monat für Monat eingespart werden können.
Wer Kenndaten für den Vergleich haben will, wendet sich an “Hausgeld-Vergleich e.V.”, Tel. 09154/1602, www.hausgeld-vergleich.de.
Der Verein versteht sich als Schutzgemeinschaft für Wohnungseigentümer und Mieter. Vorstand Norbert Deul, Initiator der Hausgeld-Vergleichszahlen, empfiehlt allen Wohnungseigentümern und Mietern bei derartigen Vergleichen zugleich einen Hausverwalter-Check. Die Rechtsberatung des Vereins ist Wohnungseigentümern und Mietern bei der Durchsetzung günstigerer Kostenstrukturen behilflich.
Nicht streiten -
schlichten ist billiger
Auch Wohnungseigentümer können Streit mit der Hausverwaltung oder anderen Eigentümern kostengünstig vor einem Schiedsgericht für Wohnungseigentümer klären lassen.
In Verfahren vor dem Wohnungseigentums-Gericht kommen schnell hohe Geschäftswerte (Streitwerte), kräftige Rechtsanwaltsgebühren und nicht zu unterschätzende Gerichtskosten zusammen. Eine einfache Beschlussanfechtung ergibt in der Regel bereits einen Geschäftswert von 3.000,- Euro und der für die Anfechtung einer Jahresabrechnung richtet sich bereits nach den Jahreskosten, wobei die Gerichte hiervon üblicherweise allerdings nur einen bestimmten Prozentsatz als Streitwert ansetzen.
Ein Streit über die Abberufung eines Hausverwalters orientiert sich kostenmäßig an der Jahreseinnahme des Verwalters. Streitwerte von 20.000 bis 50.000 Euro kommen da schnell zusammen.
In den Verfahren der sog. freiwilligen Gerichtsbarkeit zahlt jede Seite “seine” außergerichtlichen Kosten für einen Rechtsanwalt selbst. Eine Verfahrensabwicklung vor dem Schiedsgericht bietet jedoch eine gute Möglichkeit, Kosten zu sparen.
Weitere Infos über die Möglichkeit einer Streitbeilegung sind z.B. erhältlich beim “Deutschen Ständigen Schiedsgericht für Wohnungseigentum (Tel: 030/39047321) oder bei der “Schutzgemeinschaft für Wohnungseigentümer und Mieter e.V. “ (Tel. 09154/1602).
Bankkontenbestände sind Bestandteil
einer ordentlichen Jahresabrechnung
Ab Januar des nächsten Jahres werden wieder von den Hausverwaltungen die Jahresabrechnungen 2005 für die Wohnungseigentümer erstellt. Immer noch fehlt auch vielen Abrechnungen eine Darstellung der Kontenentwicklung für das laufende Ausgaben- sowie das Instandhaltungskonto.
Nach allgemeiner Rechtsprechung gehören die Angaben über die Bankkontenbestände einer Eigentümergemeinschaft zu Beginn und Ende des Jahres in die Abrechnung des Hausverwalters.
Die Jahresabrechnung soll auch eine Schlüssigkeitsprüfung der Eigentümer ermöglichen. Nur dadurch ist die Richtigkeit der Gesamtabrechnung zu kontrollieren.
In die Darstellung gehören der Kontoanfangsbestand, die Einnahmen und Ausgaben und stets auch andere abrechnungsrelevante Vorgänge wie Abrechnungsspitzen des Vorjahres und sonstige Kosten, die abgegrenzt werden müssen. Ebenso sind Umbuchungen vom laufenden Konto auf das Instandhaltungskonto oder Festgeldkonto und umgekehrt darzustellen.
Daraus ergibt sich dann der Kontoendbestand zum Jahresende.
Die Darstellung der Bankkontenentwicklung auf der Jahresabrechnung 2005 sollte deshalb von Wohnungseigentümern bei den Hausverwaltungen verlangt werden, die diesen zwingenden Bestandteil in ihren Abrechnungen bisher noch nicht aufgeführt haben. Wer ein Muster einer formal einwandfreien Abrechnung haben will, wendet sich an www.hausverwalter-check.de.
Hausgeld- oder Betriebskosten-Abrechnung
von Fachleuten prüfen lassen, lohnt sich!
Wohnungseigentümer und Mieter, die sich mit der sachlichen Überprüfung von Hausgeld- und Betriebskostenabrechnungen überfordert fühlen, haben jetzt die Möglichkeit, die Überprüfung durch Fachleute des Vereins “Hausgeld-Vergleich e.V.” vornehmen zu lassen.
Dazu ist die aktuelle Abrechnung an den Verein einzusenden. Dort werden die Kosten anhand von Vergleichszahlen der örtlichen Region auf “Kostenausreißer” überprüft. Jeder Einsender erhält eine individuelle Bewertung “seiner Kosten”, eine Kommentierung sowie Hinweise für das weitere Vorgehen zur Erreichung eventuell möglicher Kostensenkung.
Diese Leistung wird gegen eine Aufwandsentschädigung von derzeit Euro 20,- angeboten, die mit den Abrechnungsunterlagen mitgeschickt werden muss. Alle eingesandten Daten und Informationen werden absolut vertraulich behandelt. Wer sich die Überprüfung anhand von aktuellen Vergleichzahlen selbst zutraut, kann sich aktuelle Vergleichszahlen für seine Region und ein Infoblatt für Euro 5,- zusenden lassen.
Einsendeadresse für die Abrechnungen und Bestelladresse für Vergleichzahlen ist:
Hausgeld-Vergleich e.V., Gehrestalstr. 8, 91224 Pommelsbrunn.
Weitere Infos zur Prüfung sind erhältlich unter www.hausgeld-vergleich.de.
Nebenkosten falsch -
Geld zurück
Reparaturen sind Sache der Wohnungseigentümer. Hat die Hausverwaltung z.B. die Reparaturkosten für einen Fahrstuhl in die üblichen Betriebskosten des Fahrstuhls eingerechnet, so ist diese Berechnung an den Mieter falsch. Die anteiligen Kosten für die Reparatur braucht der Mieter nicht zu zahlen. Derartige Abgrenzungen gibt es auch bei der Gartenpflege. Enthalten die Kosten für den Mieter Aufwendungen für das Fällen von großen Bäumen oder das Neupflanzen einer Hecke, so sind das keine Betriebskosten für den Mieter. Derartige Kosten sind in der Hausgeldabrechnung für den Eigentümer von den Betriebskosten abzugrenzen.
Wer sich als Mieter unsicher ist, welche Kosten von ihm zu tragen sind, kann sich an die örtlichen Mieter-Vereine oder an www.mieter-berater.de wenden.
Die Verwertung der Nachrichten ist kostenfrei, Quellenhinweis jedoch erforderlich.

Kontakte und weitere Details und Infos:
Hausgeld-Vergleich / Hausverwalter-Check e.V., Gehrestalstraße 8, 91224 Pommelsbrunn b. Nbg.
Tel. 09154/1602, Fax 09154/914721, Internet: www.hausgeld-vergleich.de
E-mail: hausgeld-vergleich@t-online.de
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