Presse-Info 21.01.2008
Jetzt Kosteneinsparungen vorbereiten
Das letzte Jahr hat allen Eigentümern und Mietern eine Kostenerhöhung von 3% Mehrwertsteuer gebracht. Dazu addierten sich noch erheblich Preissteigerungen bei Heizöl, Gas, Fernwärme, Strom und sonstige Erhöhungen.
Ab 1.1.2008 haben die meisten Energie-Lieferanten eine neue Preisanhebungswelle angekündigt, die weit über den Nettosteigerungen bei Lohn und Rente hinausgehen.
Wenn hier nicht gegengesteuert wird und die Entwicklung in dieser unheilvollen Kostendynamik weitergeht, droht Haushalten mit geringerem Einkommen der finanzielle Kollaps, so die Meinung von Norbert Deul, Vorstand des Verbraucherschutzvereins Hausgeld-Vergleich e.V.
Mehr denn je muss nach seiner Meinung deshalb der Kostenentwicklung gegengesteuert werden. Das ist durch lautstarken Protest gegenüber Energiekonzernen aber auch gegenüber dem Staat sinnvoll, der an jeder Preiserhöhung durch noch höhere Steuereinnahmen partizipiert.
Ohne Druck der Bürger wird kaum jemand auf die Idee kommen, sich auf der Einnahmenseite zu bescheiden, so wie dies seit Jahren von Lohnempfängern und Rentnern erwartet wird.
Jeder Wohnungseigentümer und Mieter kann aber seinen aktiven Beitrag zur Kosteneinsparung leisten. Dazu müssen die Möglichkeiten zu Kosteneinsparungen in die eigenen Hand genommen werden. “Bei den Wohnnebenkosten liegt noch erhebliches Einsparpotential, wenn sich engagiert darum kümmert“, so weiter Norbert Deul. “Die meisten Hausverwalter sind dankbar dafür, wenn im ein Eigentümer oder Mieter die aufwändige Marktrecherche auf Einsparmöglichkeiten abnimmt. Im richtigen Einkauf von Lieferungen und Leistungen liegt das Geheimnis, zu akzeptablen Wohnnebenkosten zu kommen.”
Wer sich hier engagieren will, kann ein Info anfordern, wie vorzugehen ist, um auf den kommenden Eigentümerversammlungen des Jahres 2008 Beschlüsse zur erfolgreichen Kostenreduzierung zu erreichen. Das Info kann kostenlos angefordert werden bei
Hausgeld-Vergleich e,V., Gehrestalstraße 8, 91224 Pommelsbrunn
Tel.: 0154/1602, Fax 09154/914721, E-Mail: hausgeld-vergleichq@t-online.de
Betriebskostenüberprüfung leicht gemacht
Die Schutzgemeinschaft für Wohnungseigentümer und Mieter, Hausgeld-Vergleich e.V., hilft Interessierten mit Vergleichtabellen für die einzelnen Regionen bei der Feststellung, ob im Bereich Wohnnebenkosten Einsparpotential besteht. Bei ca. 35% der überprüften Jahresabrechnungen des Jahres 2006 zeigten sich erhebliche Einsparmöglichkeiten in den veschiedensten Kostenpositionen. Zu den Bereichen, wo sehr häufig Einsparpotential sichtbar wird, zählen Versicherungen, Aufzugs-, Hausmeister- und Reinigungskosten aber auch inzwischen die Benutzergebühren für TV-Leistungen. Enorm hoch ist die Spreizung bei den Heizungs-. und Warmwasserkosten, die heute über 1/3 der Aufwendungen ausmachen können. Ebenso wurden große Unterschiede bei den Verwaltergebühren oder der Verzinsung von Rücklagengeldern festgestellt.
Vorstand Norbert Deul, von Hausgeld-Vergleich e.V. empfiehlt deshalb allen Wohnungseigentümern und Mietern besonders in diesen Bereichen eine kritische Nachschau.
Wer hier Hilfe, Vergleichszahlen für die Region oder ein Gutachten benötigt,
wendet sich an Tel. 09154/1602.
Vorsicht!
Energieausweise können Mieter und
Wohnungseigentümer in die Irre führen
Wohnungseigentümer und Mieter sollten den Aussagen in Energieausweisen kritisch begegnen, auch wenn diese neuen Dokumente in der Presse hoch gelobt werden.
Sowohl der Verbrauchs- als auch der Bedarfausweis vermitteln keine zuverlässigen Aussagen über den zu erwartenden Energieverbrauch in einer speziellen Wohnung.
Da die Ausweise entweder den theoretischen Bedarf oder den realen Verbrauch der letzten 3 Jahre für die gesamte Wohnanlage ausweisen, sind Schlussfolgerungen für die einzelne Wohnung, die angemietet oder gekauft werden soll, daraus nur stark eingeschränkt zu ziehen, so Norbert Deul, Vorstand von Hausgeld-Vergleich e.V. Innerhalb der gleichen Wohnanlage sind Verbrauchsunterschiede allein schon von der Lage der Wohnung innerhalb des Gebäudes von bis zu 170% Unterschied keine Seltenheit, was auch von in ähnlicher Weise von Heizungsablesefirmen bestätigt wird. Und wenig benutzte Wohnung oder Leerstand in Wohnanlagen bewirken einen günstigen Wert beim Verbrauchsausweis.
Da die Angaben deshalb auf den Energieausweisen für die einzelne Wohnung wenig Aussagekraft haben können, empfiehlt Norbert Deul grundsätzlich - so wie bisher auch - sich die letzten Jahresabrechnungen der betreffenden Wohnung zeigen zu lassen. Hieraus ergeben sich in der Regel zutreffendere Aussagen über den vermutlichen Verbrauch, als aus den Energieausweisen, die sich immer auf die gesamte Anlage beziehen.
Wer hier zusätzliche Hilfe bei der Prüfung benötigt, ob eine Wohnung einen noch akzeptablen Energieverbrauch ausweist, kann sich an Hausgeld-Vergleich e.V. unter Tel.: 9154/1602 wenden. Dort gibt es Vergleichstabellen, mit denen geprüft wird, ob eine Heizungskostenabrechnung auf überhöhten allgemeinen Energieverbrauch des Gebäudes hinweist, die hohen Kosten auf individuellen Verbrauch oder die Lage der Wohnung zurückzuführen sind.

Kontakte und weitere Details und Infos:
Hausgeld-Vergleich / Hausverwalter-Check e.V., Gehrestalstraße 8, 91224 Pommelsbrunn b. Nbg.
Tel. 09154/1602, Fax 09154/914721, Internet: www.hausgeld-vergleich.de
E-mail: hausgeld-vergleich@t-online.de
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