Presse-Info 20.9.2010
anlässlich der Sitzung der
AG „Wohnungswesen“ des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen,
Städtebau und Raumordnung in Berlin
Hausgeld-Vergleich e.V. Vorstands-Vize Josef Eduard Huber:
“Mangelnde Wirtschaftlichkeit von energetischen Maßnahmen darf nicht länger durch staatliche Förderung ausgeglichen werden.
Hausgeld-Vergleich e.V. unterstützt Investitionen in die Forschung und den Ausbau von speicherbaren Energien.”
Im Rahmen der Sitzung der Arbeitsgruppe “Wohnungswesen “ des Deutschen Verbands für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V. am 16. 09. 2010 in Berlin wiederholte der stellvertretende Vorsitzende des Vereins Hausgeld-Vergleich e.V., Diplom-Betriebswirt (ebsi) Josef Eduard Huber, die Position des Vereins hinsichtlich der von der Bundesregierung im Haushalt 2011 geplanten Kürzung bei den KfW-Programmen „Energieeffizientes Bauen und Sanieren“ auf € 450.000.000.
Während die anderen Spitzenverbände gegen diese geplanten Kürzungen bereits im Vorfeld der Diskussion heftig protestierten, sieht Hausgeld-Vergleich e.V. darin einen Schritt in die richtige Richtung.
So äußerte sich der stellvertretende Vorsitzende von Hausgeld-Vergleich e.V., Huber am Rande der Sitzung mit den Worten:
“Endlich zeigt Bundesbauminister Dr. Ramsauer klar und unmissverständlich auf, dass er nicht länger gewillt ist, mangelnde Wirtschaftlichkeit von energetischen Maßnahmen durch deren staatliche Subventionierung im Milliardenumfang weiterhin zu fördern“
Auch die Verbindung verschiedenster Einzelaspekte in der Diskussion um die geplanten Kürzungen – wie etwa die Kürzungen bei den Wohngeldzahlungen, der Kürzung der Mittel im Bereich der Städtebauförderung sowie die Altschulden-Regelung für Bestandsimmobilien aus dem Sondervermögen der ehemaligen DDR – erscheint aus Sicht Hubers nicht zielführend.
“Auch wir treten für lebenswerte und liebenswerte Städte und Gemeinden in Europa ein – für Hausgeld-Vergleich e.V. lässt sich aber beispielsweise der Umbau eines Marktplatzes oder die Umnutzung eines Bahnhofsgeländes nicht mit der Frage vergleichen, in welchem Umfang Eigentümer und Mieter in ihren eigenen vier Wänden weiterhin vom Staat zu willkürlich motivierten Maßnahmen gezwungen werden“, so Huber. Demgegenüber begrüßt Hausgeld-Vergleich e.V. als bundesweit tätige Verbraucherschutzvereinigung mit Nachdruck den im Eckpunktepapier zum Energiekonzept von der Bundesregierung geplanten Ausbau der Nord-Süd-Trassen zur Energieversorgung sowie den Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken, wie er in der Schweiz und in Österreich schon seit vielen Jahren praktiziert wird und auch in Deutschland und Fernost (Aserbaidschan) zunehmend Nachahmer findet.

Kontakte und weitere Details und Infos:
Hausgeld-Vergleich / Hausverwalter-Check e.V., Gehrestalstraße 8, 91224 Pommelsbrunn b. Nbg.
Tel. 09154/1602, Fax 09154/914721, Internet: www.hausgeld-vergleich.de
E-mail: hausgeld-vergleich@t-online.de
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