Presse-Info 20.3.2007
Aufruf zum Hausgeld-Check:
Überprüfung der aktuellen Jahresabrechnung!
Der Verbraucherschutz-Verein “Hausgeld-Vergleich e.V.“ ruft zur Kontrolle der aktuellen Hausgeld-Jahresabrechnungen auf, die jetzt in den kommenden Eigentümerversammlungen genehmigt werden sollen. “In sehr vielen Abrechnungen steckt erhebliches Einsparpotential bei Kosten“, so die Erfahrung von Vorstand Norbert Deul. “Unterschiede von bis zu 300% z.B. bei den Hausmeister- oder Versicherungskosten sind keine Seltenheit. Die Kosten für Heizung und Warmwasser können bis zu 200% differieren.” Wenn überhöhten Kosten in der Eigentümerversammlung mehrheitlich zugestimmt wird, dann muss bezahlt werden - auch wenn die Ausgaben nicht dem Gebot zur Wirtschaftlichkeit entsprechen oder die Kostenverteilung Fehler aufweist.
Dramatisch gestiegene Energiepreise, die 3%ige Mehrwertsteuererhöhung und häufige, vollkommen unnötig hohe Ausgaben in anderen Bereichen haben die Wohnnebenkosten erneut nach oben in Bewegung gebracht. Inzwischen sind qm-Preise je Wohnfläche und Monat von über 3,- bis teilweise 5,- € die Regel für Wohnungseigentümer. Selbst Nebenkosten-Aufwendungen von 6,- € in Großstandregionen wie München und Stuttgart werden von Eigentümern hilflos hingenommen, da ihnen von der Immobilienwirtschaft keine Vergleichsdaten angeboten werden, mit denen sie solche Kostenausreißer noch oben erkennen könnten. Der Weitergabe von extrem hohen Nebenkosten an Mieter haben Gerichte Grenzen gesetzt.
“Wohnungseigentümer haben grundsätzlich die Möglichkeit, die Höhe ihrer Nebenkosten mitzugestalten. Voraussetzung dazu ist jedoch immer zuerst das Erkennen der zu hohen Kostenposition und dann die richtigen Maßnahmen und Beschlussfassungen auf der Eigentümerversammlung”, so die Empfehlung von Norbert Deul.
Alle Wohnungseigentümer und Mieter werden deshalb aufgerufen, ihre aktuellen neuen Abrechnungen sofort dem Verbraucherschutz-Verein Hausgeld-Vergleich e.V. zur Auswertung Kontrolle und Auswertung zur Verfügung zu stellen. Dazu ist die qm-Größe der Wohnung anzugeben. Der Verein wird seine bisherige Datenbank über Durchschnittszahlen für die verschiedenen Regionen in Deutschland wieder anhand dieser neuen Abrechnungen aktualisieren und regionale Vergleichsergebnisse den jeweiligen Einsendern kostenfrei zur Verfügung stellen. Persönliche Daten werden bei der Erhebung nicht gespeichert. Ferner erhalten alle Einsender sofort nach Einsendung ihrer Abrechnung ein Info über die nachteiligen Veränderungen, die sich aus dem neuen Wohnungseigentümergesetz ergeben.
Einsende-Adresse:
Hausgeld-Vergleich e.V., Gehrestalstraße 8, 91224 Pommelsbrunn b. Nürnberg.
Für Rückfragen: Tel.: 09154/1602.
Aktueller Ratgeber:
Die Änderungen zum WEG (Wohnungseigentumsgesetz)
Von den einen als “großer Wurf” und “neuer Impuls für das Wohnungseigentum” gelobt, von den anderen als ein “undurchdachter Schnellschuss des Gesetzgebers” und “reines Lobbygesetz für die Immobilienwirtschaft” gescholten - das ist das breite Spektrum der Meinungen zur Änderung des Wohnungseigentumsgesetzes, dem nun auch der Bundesrat zugestimmt hat.
Mit den Änderungen zum Wohnungseigentumsgesetz werden nach über 50 Jahren weitgehender Rechtssicherheit und dem bisherigen Vertrauen in die Festlegungen der Teilungs- und Gemeinschaftsordnung nun alte bewährte Regelungen einer “Modernisierung” geopfert. Eigentümer, Verwalter, Rechtsanwälte und Richter werden mit neuen Regelungen konfrontiert. Warum sich der Gesetzgeber über die berechtigte Kritik ausgewiesener Fachleute des Wohnungseigentumsgesetzes hinweggesetzt hat, wird dann klar, wenn die Ziele der Immobilienwirtschaft sowie des Gesetzgebers aufgedeckt werden. “Erhebliche Mehreinnahmen in derzeit noch nicht bezifferbarer Höhe erwartet der Gesetzgeber allein durch die Erhöhung der Gerichtskosten um rund 300% bei extrem hohen Streitwerten bei diesen Verfahren. Das ist eine neue Abzocke des Wohnungseigentümers”, so die Meinung von Norbert Deul, Vorstand des Verbraucherschutzvereines “Hausgeld-Vergleich e.V.”
Und weiter seine Meinung: “Ebenfalls nicht voraussehbar sind die enormen Zusatzbelastungen für Eigentümer durch jetzt mögliche bauliche Veränderungen, die gegen den ausdrücklichen Willen des einzelnen Eigentümer rechtskräftig beschlossen werden können. Hier könnte man meinen, es kam dem Gesetzgeber und den ihn beratenden Lobbyisten darauf an, ein Konjunkturprogramm für Architekten, Ingenieure, Bau- und Handwerkerfirmen, Anwälte und Gutachter zu ermöglichen. Hatte ein Wohnungskäufer bewusst wegen seines schmaleren Geldbeutels Eigentum mit niedrigen Kostenstandards gekauft, so wird seine damals richtige Kaufentscheidung zur Makulatur, da er zukünftig auch die Umwandlung seiner Wohnanlage in eine moderne Luxuswohnlage gegen seinen Willen mitbezahlen muss - wenn ihn eine qualifizierte Mehrheit dazu durch einen Beschluss verpflichtet.”
Ob die Schmerzgrenze bei diesen neuen Beschlussgrenzen erst dann erreicht wird, wenn der Eigentümer gezwungen wird, wegen der drohenden Zahlungen für Architekten, Ingeniere, Gutachter, Baufirmen und Handwerker seine Wohnung zu verkaufen oder zwangsversteigern zu lassen, das werden die Gerichte beurteilen müssen.
Im neuen Ratgeber “Die Änderungen zum WEG” zeigt der Verbraucherschutzverein “Hausgeld-Vergleich e.V.“ alle Tücken auf, die dieses neue Gesetz für den Wohnungseigentümer enthält.
Es werden Tipps gegeben, warum die Einladungen zu Eigentümerversammlungen noch besser als früher geprüft werden müssen und warum neue Kontrollen auf der Versammlung dringend angeraten werden. Er zeigt auf, wo es trotz des Gesetzes Sinn macht, sich zu wehren und erklärt anhand der neuen Kostentabellen die neuen drastisch erhöhten Verfahrenskosten.
Im Ratgeber enthalten sind sowohl die Empfehlungen des erfahrenen Eigentümers und Verwaltungsbeirats, des sachkundigen Rechtsanwaltes sowie die Meinung eines WEG-Richters.
Der Ratgeber erscheint in der kleinen “grünen Ratgeber-Reihe” und kostet 15,- €.
Er umfasst auf den 68 Seiten auch den kompletten neuen Gesetzestext, wobei die Änderungen gesondert hervorgehoben werden. Der Erlös aus dem Verkauf wird zum Ausbau der Vereinsleistung verwendet.
Bestelladresse: Hausgeld-Vergleich e.V. Gehrestalstraße 8, 91224 Pommelsbrunn bei Nbg.
Telefon 09154/1602 und Fax: 09154/914721
Neuer Ratgeber:
Gemeinschaft der Wohnungseigentümer
- Quelle von Streitigkeiten oder konstruktives Miteinander -
von Dr. Joachim Bender - Richter am Amtsgericht München
Dr. Joachim Bender war ca. 10 Jahre am Wohnungseigentumsgericht in München, einer der Hochburgen der WEG-Streitigkeiten in Deutschland tätig und weiß, wovon er spricht.
Inzwischen widmet er sich der Fortbildungstätigkeit auf dem Gebiet des Wohnungseigentumsrecht für Rechtsanwälte, Notare und Vereine. Seine Ausführungen im neuen Ratgeber von Hausgeld-Vergleich e.V. mit dem Titel “Gemeinschaft der Wohnungseigentümer - Quelle von Streitigkeiten oder konstruktives Miteinander” zeigen die Problemfälle zu Streitigkeiten und zugleich die Möglichkeiten auf, wie diese zu vermeiden wären.
Streit vor der Entstehung rechtzeitig erkennen und vermeiden, ist seine Devise.
Seine Ausführungen sind dabei praxisnah und anhand typischer Beispielfälle auch für den juristisch ungeschulten Laien leicht einprägsam. Dr. Bender vermittelt also sein Basiswissen aus der jahrelangen Praxis am Münchner WEG-Gericht in einer anschaulichen und deshalb verständlichen Weise. Seine Tipps sind deshalb so wertvoll, weil sie auf dem Schatz eigener Urteile, denen von Kollegen und höchstrichterlicher OLG- und BGH-Urteile basieren. Dort wo es für den Wohnungseigentümer erforderlich war, ist die Neufassung des Wohnungseigentumsgesetzes bereits berücksichtigt und der alten Regelung gegenübergestellt worden.
Der neue Ratgeber ist also allen Eigentümern zu empfehlen, die sich in einem Schnellkurs ein juristisches Grundwissen incl. der wesentlichen WEG-Änderungen einverleiben wollen, um für die kommenden Eigentümerversammlung gewappnet zu sein.
Der Ratgeber umfasst 84 Seiten im A 4-Format und enthält zu den rechtlichen Ausführungen charakteristische, liebevoll pointierte Cartoons von Erik Liebermann.
Der Ratgeber erscheint in der neuen Reihe “MEINE WOHNUNG” des Verbraucherschutzvereins “Hausgeld-Vergleich e.V.” und kostet 20,- €.
Bestelladresse:
Hausgeld-Vergleich e.V. Gehrestalstraße 8, 91224 Pommelsbrunn bei Nbg.
Telefon 09154/1602 und Fax: 09154/914721

Kontakte und weitere Details und Infos:
Hausgeld-Vergleich / Hausverwalter-Check e.V., Gehrestalstraße 8, 91224 Pommelsbrunn b. Nbg.
Tel. 09154/1602, Fax 09154/914721, Internet: www.hausgeld-vergleich.de
E-mail: hausgeld-vergleich@t-online.de
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