Presse-Info 14.7.2008
Die aktuellen Vergleichswerte für
die Wohnnebenkosten sind da !
 
  • Heizungs- und Warmwasserkosten: Erstmals 1 € je qm Wohnfläche im Monat überschritten
  • Spitzen-Wohnnebenkosten im Jahr: 21.943 € für eine Münchner Wohnungseigentümerin
  • Aufzugskosten-Rekord: 1,04 € je qm Wohnfläche im Monat
  • XXL-Rücklagenbildung: Frankfurter Eigentümer muss 1,71 € je qm im Monat allein dafür zahlen
  • Doppelzahlung: 90.565 € für eine Sanierung doppelt berechnet
Zur Kontrolle der eigenen Wohnnebenkosten stellt der Verbraucherschutzverein Hausgeld-Vergleich e.V. Wohnungseigentümern und Mietern für ihre Wohnnebenkosten aktuelle Vergleichszahlen für derzeit 15 Großregionen in Deutschland sowie einen Bundesdurchschnitt zur Verfügung. Mit Hilfe der neuen Vergleichszahlen können Auffälligkeiten bei den einzelnen Kostenpositionen erkannt werden, die auf erhebliches Einsparpotential hinweisen können.
Die neuen Vergleichsdaten sind entweder als
  • einzelnes Datenblatt für die jeweilige Region mit einer Handhabungsanweisung oder
  • als 16-seitige Komplettbeilage innerhalb des Ratgebers “Hausgeld-Spiegel/Betriebskosten-Spiegel” mit rechtlichen und praktischen Tipps zur Kosteneinsparung
erhältlich.
Gegenüber dem Vorjahr sind die Gesamtbelastungen erneut gestiegen. Für die Heizung und das warme Wasser haben die Kosten in manchen Regionen 1 € je qm Wohnfläche im Monat überschritten. Die höchste Belastung wurde bei einer Münchner Wohnungseigentümerin entdeckt. Sie hatte für eine rund 100 qm große Wohnung sagenhafte 21.943 € Nebenkosten im Jahr zu bezahlen. Bei den Aufzugskosten waren der Wert von 1,04 € pro qm Wohnfläche im Monat und bei der der Zuführung zur Instandhaltungsrücklage von 1,71 € negative Spitzenwerte.
Ferner wurden bei den Kontrollen der Abrechnungen Unstimmigkeiten der Kontoverläufe entdeckt. In einem Falle wurden den betroffenen Wohnungseigentümern 90.565 € doppelt abgerechnet.
“Eigentümer und Mieter sollen mit unseren Vergleichszahlen sofort erkennen können, ob sich die persönlichen Wohnnebenkosten in einem akzeptablen Rahmen bewegen und wo es Sinn macht, sich die Abrechnungsunterlagen genauer anzusehen”, so Vorstand Norbert Deul von Hausgeld-Vergleich e.V. Wer überhöhte Kosten hat und Hilfe zur Reduzierung sucht, kann sich an den Verein wenden.
Kontakt: Hausgeld-Vergleich e.V., Tel. 09154/1602 oder Fax: 09154/914721
Pressevertreter erhalten die kompletten Vergleichstabellen gesondert per Post zugesandt

Kontakte und weitere Details und Infos:
Hausgeld-Vergleich / Hausverwalter-Check e.V., Gehrestalstraße 8, 91224 Pommelsbrunn b. Nbg.
Tel. 09154/1602, Fax 09154/914721, Internet: www.hausgeld-vergleich.de
E-mail: hausgeld-vergleich@t-online.de
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