Presse-Info vom 7.7.2014
Den Anstieg der Wohnnebenkosten bremsen.
Die neuen Vergleichszahlen für 2013 sind da!
Die Wohnnebenkosten steigen und das unaufhörlich. Der Strompreis steigt wegen des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) und die sonstigen Energiekosten erhöhen sich zumindest derzeit für Öl und für Fernwärme. Bei Fernwärme langen die Kommunen hin.
Dazu kommen eine Reihe von gesetzlichen Auflagen und deren Kosten:
  • Dichtigkeitsprüfung der privaten Abwasserrohre,
  • Pflicht zur Rauchmelderinstallation sowie zur erforderlichen Wartung,
  • Kosten aus der Trinkwasserverordnung.
  • Neue Messgeräte wegen der Heizkostenverordnung.
  • Die Energie für das warme Wasser darf nicht mehr errechnet werden (60 Jahre ging das). Jetzt muss gemessen werden, also neue Messuhren und deren Installation und Ablesung.
  • Kosten für den neuen Energieausweis und die Mehrkosten in Vermietungs- und Verkaufs-Anzeigen wegen der Ausweisdaten
  • und es soll alles gedämmt werden, koste es was es wolle.
  • Dichte Fenster müssen her, möglichst 3fach-Verglasung
  • und wenn alles luftdicht ist, ist eine Lüftungsanlage erforderlich
  • oder es kommt der Schimmel und die Kosten für die Beseitigung plus die Kosten für das Gerichtsverfahren, Rechtsanwälte und Gutachter.

Und dazu kommen die laufenden Instandhaltungskosten und vielfältigsten Vorschläge der Verwalter, was es zu verbessern und zu erneuern gibt, aktuell und frisch nach den Empfehlungen der Verwalter-Zeitschriften und aus Modernisierungs-Magazinen.
Jeder will an Ihnen Geld verdienen: Die Baustoffindustrie, der Handwerker, der Ingenieur, der Architekt, der Energieberater, der Hausverwalter und am Schluss der Schimmelgutachter, Rechtsanwälte und Gerichte und der Staat.

Das bedeutet für den Wohnungseigentümer höhere Zahllasten für diese Auflagen und die gesetzlich angeordnete energetische Modernisierung (Vorgaben aus der EnEV). Als ob der Wohnungsinhaber nicht selbst weiß, wie er Energiekosten sparen kann.

Und diese vielfältigen neuen Kosten treffen dann den Wohnungseigentümer und letztlich auch den Mieter. Es ist keine gute Entwicklung, denn sie treibt systematisch die Kosten in die Höhe.

Deshalb muss auf die Kostenbremse getreten werden, weil laufende Erhöhungen der Nebenkosten von 4-8 %, wie sie häufig schon in den Wirtschaftsplänen der Hausverwalter angesetzt sind, die Eigentümer und die Mieter immer mehr strangulieren. Die Einkommen steigen beim Normalbürger nicht in dieser Höhe. Beim Rentner kamen Nullrunden dazu.

Was kann man tun?

Zuerst die Kosten vergleichen. Dazu gibt es regionale Vergleichszahlen jetzt wieder aktuell für das Jahr 2013 von der Schutzgemeinschaft für Wohnungseigentümer und Mieter e.V. Und wenn damit überhöhte Kosten festgestellt werden, dann sollte die Suche nach dem Grund und nach Möglichkeiten zur Einsparung beginnen.

Nur selten wird ein Hausverwalter wegen dieser Kosten eigeninitiativ, um Vorschläge zur Kosteneinsparung zu machen. Warum auch? Es geht schließlich nicht um sein Geld.

Deshalb ist das Heft selbst in die Hand zu nehmen. Jeder Wohnungseigentümer kann über einen Tagesordnungspunkt zur Eigentümerversammlung Vorschläge unterbreiten, um Wohnnebenkosten einzusparen. Unnötigen Geldausgaben ist in den Eigentümerversammlungen mit einem klaren “Nein” zu begegnen.

Wie das alles im Detail geht? Dabei kann die Schutzgemeinschaft für Wohnungseigentümer und Mieter sowohl mit den aktuellen Vergleichszahlen für die örtliche Regionen als auch mit praktischen Tipps für die Umsetzung von konkreten Kosteneinsparungen helfen.
“Alles hinnehmen und sich nicht wehren, ist der falsche Weg. Resignation ist fehl am Platz“, rät Vorstand Norbert Deul.

Neue Vergleichszahlen für 2013 sind sowohl für den Mieter als auch den Wohnungseigentümer verfügbar für die Regionen:
Augsburg, Berlin, Braunschweig, Bremen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Heidelberg/Mannheim, Kassel, München, neue Bundesländer Nord, neue Bundesländer Süd, NRW/Stadtgebiete, Nürnberg, Regensburg und Stuttgart.
Dazu gibt es noch den Bundesdurchschnitt.


Kontakte und weitere Details und Infos:
Schutzgemeinschaft für Wohnungseigentümer und Mieter e.V.
- Hausgeld-Vergleich / Hausverwalter-Check -
Gehrestalstraße 8, 91224 Pommelsbrunn b. Nbg.
Tel. 09154/1602, Fax 09154/914721, Internet: www.hausgeld-vergleich.de
E-mail: hausgeld-vergleich@t-online.de
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