Presse-Info 7.2.2014
Vorsicht!
Auch der neue Energieausweis ab 1. Mai 2014 täuscht den Mieter und Käufer einer Wohnung.
Ab 1. Mai 2014 ist Mietern und Käufern einer Wohnung der neue Energieausweis vorzulegen. Er soll Effizienzklassen von A+“ bis “H” angeben, so wie es bei Waschmaschinen, Trocknern und Kühlschränken bereits üblich ist.
Welchen Nutzen kann der neue Energieausweis nach Waschmaschinen-Vorbild für die gesamte Wohnanlage haben, wenn es doch konkret um die Vermietung oder den Kauf einer bestimmten Wohnung geht?
Das ist die Frage, die sich jeder normale Bürger stellen sollte. Die Antwort ist klar: Gar keinen Nutzen, denn der Verbrauch der speziellen Wohnung, um die es bei Anmietung oder dem Kauf geht, weicht stets von den Angabewerten auf dem neuen Energieausweis ab. Das kann im Extremfall bis zu mehreren 100% gehen, wie Auswertungen der Heizungsverbräuche der Einzelwohnungen je nach Lage und technischer Ausstattung immer wieder ergeben.
Hausgeld-Vergleich e.V. empfiehlt deshalb jedem Mieter oder Käufer einer Wohnung die Angaben auf den neuen, als auch den alten Energieausweisen zu ignorieren und stets die konkrete Heizkostenabrechnung für die spezielle Wohnung zu verlangen. Nur diese enthält verwerte Angaben über den Verbrauch der gewünschten Wohnung. Daneben enthält sie auch alle Angaben der gesamten Wohnanlage und lässt erkennen, ob die Energie kostengünstigst bezogen wird. Gerade diese Angaben swind für den Mieter und Wohnungseigentümer wichtig, um hier bei Bedarf Hinweise zum besseren Einkauf der Energie geben zu können.
So wie bereits der bisherige Energieausweis in die Irre führte, so geschieht dies auch beim neuen ab 1. Mai 2014.
Norbert Deul - Vorstand

Kontakte und weitere Details und Infos:
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