Presse-Info 4.9.2006
Statt 551,95 € Nachzahlung
jetzt ein Guthaben von 298,66 €
Die neue Besitzerin einer Eigentumswohnung lässt ihre erste Jahresabrechung von Verbraucherschützern prüfen. Jetzt hat sie 850,- € mehr zum Ausgeben für andere Dinge.
Was war passiert? Eine junge Frau hatte ihren Traum verwirklicht und eine Eigentumswohnung per 1.3. erworben. Die anfängliche Freude über den Besitz verflog jedoch mit dem Erhalt der ersten Jahresabrechnung. Obwohl sie bereits eine Sonderzahlung plus 10 x 233,- € an Vorauszahlung geleistet hatte, sollten jetzt weitere 551,95 € nachgezahlt werden. Andere Miteigentümer und der Verwaltungsbeirat konnten ihr nicht helfen. Deshalb wandte sie sich mit ihrem Problem an den Verbraucherschutzverein “Hausgeld-Vergleich e.V.”. Von dort erhielt Sie ein Kurzgutachten über ihre Abrechnung und eine Anweisung für die Hausverwaltung, wie die Abrechnung zu korrigieren ist. Ferner erhielt sie den wichtigen Hinweis, die Hausverwaltung noch vor der Beschlussfassung auf die Fehler aufmerksam zu machen. Diese sofortige Reklamation war deshalb wichtig, damit die fehlerhafte Einzelabrechung auf der Eigentümerversammlung nicht genehmigt werden konnte. Wäre die Genehmigung nämlich erfolgt, wäre eine Korrektur nur noch über ein Gerichtsverfahren vor dem Wohnungseigentumsgericht durch ein sog. Beschlussanfechtungsverfahren möglich gewesen. Und die Nachzahlung wäre dann auf jeden Fall sofort zur Zahlung fällig geworden. Erst ein positives Gerichtsurteil hätte dann zu einer Rückerstattung des zuviel bezahlten Geldes geführt. So konnte die Angelegenheit für die Eigentümerin schnell ohne Probleme positiv geregelt werden. Jetzt sind 850,- € für andere wichtige Dinge vorhanden.
Norbert Deul, Vorstand des Vereins, empfiehlt deshalb besonders neuen, in abrechnungstechnischen Dingen noch nicht versierten und besonders auch älteren Wohnungseigentümern eine Überprüfung der Jahresabrechnungen durch Fachleute, denn dieser Fall ist kein Einzelfall. Nach seinen Erfahrungen dürften in etwa 35% der Jahresabrechungen Kosteneinsparpotential liegen, die diese Personengruppen kaum selbst entdecken können. Da Rentner und die meisten Arbeitnehmer real immer weniger Einkommen haben, sollten die Kosteneinsparmöglichkeiten bei den Wohnnebenkosten genutzt werden, um zu einem besseren Ausgleich von Einnahmen und Ausgaben zu kommen.
Wer Hilfe für die Kontrolle der Jahresabrechnung sucht, kann sich an “Hausgeld-Vergleich e.V.” unter Telefon 09154/1602 oder Fax 09154/914721 wenden.

Kontakte und weitere Details und Infos:
Hausgeld-Vergleich / Hausverwalter-Check e.V., Gehrestalstraße 8, 91224 Pommelsbrunn b. Nbg.
Tel. 09154/1602, Fax 09154/914721, Internet: www.hausgeld-vergleich.de
E-mail: hausgeld-vergleich@t-online.de
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