Presse-Info vom 2.5.2006
Neue aktuelle Durchschnittswerte
für die 2. Miete - erste Kosten-Einsparungen sichtbar.
Der Verbraucherschutzverein “Hausgeld-Vergleich e.V.” stellt im 3. Jahr der erstmals öffentlich durchgeführten Vergleiche über die Wohnnebenkosten erste Einspar-Erfolge fest. Mieter müssen für das vergangene Jahr 2005 mit um die 2,50 € je qm Wohnfläche und Monat incl. Grundsteuerausgleich rechnen. Wohnungseigentümer haben dazu noch einen weiteren Aufwand für die Verwaltung, die Nebenkosten, Reparaturen und Instandhaltung von durchschnittlich 1,02 € zu bezahlen. Dabei kann es je nach der Region, der Art und Größe der Wohnanlage jedoch erhebliche Abweichungen geben. Insgesamt wurden deshalb wieder 14 verschiedene Hausgeld-Vergleichs-Tabellen nach Großregionen erstellt, damit eine größtmögliche spezifische Verwendungsfähigkeit gewährleistet werden kann.
Der früher gewohnte jährliche Kostenanstieg wurde nicht mehr festgestellt. In einigen Ausgabenbereichen wie z.B. Müllabfuhr, Wasser- und Abwasserverbrauch, Kabelgebühren und Verwaltungsaufwendungen sind die Kosten erstmals minimal gesunken.
In anderen Bereichen wie z.B. bei den Aufwendungen für den Hausmeister, die Versicherungen und die Aufzugskosten wurde Stagnation erreicht. Allerdings sind die Kosten für die Energie Gas, Öl und Fernwärme deutlich angestiegen, was zu einer durchschnittlichen Steigerung für die Aufwendungen für Heizung und Warmwasser von rund 20% gegenüber dem Vorjahr 2004 führte und die Einsparungen in den anderen Bereichen zunichte machte.
Diese Ergebnisse zeigt die aktuelle Studie des Verbrauchschutzvereins “Hausgeld-Vergleich e.V” für das vergangene Jahr 2005. Das Datenmaterial für die Auswertung wurde dem Verein wieder von Wohnungseigentümern, Mietern und Hausverwaltern zur Verfügung gestellt und kann entweder in Form eines 64seitigen Ratgebers mit den 14 Vergleichstabellen oder als Einzeldatenblatt für die jeweilige Region bezogen werden.
Die Auswertung hat auch für das Jahr 2005 erhebliche Kostenunterschiede bei den Abrechnungen aufgezeigt, so dass bei vielen Wohnanlagen immer noch erhebliches Potential vorhanden ist, jeden Monat Geld zu sparen. Obwohl ein Durchschnittswert z.B. für die komplette Hausmeisterleistung bei 0,33 € pro qm Wohnfläche im Monat liegen sollte, zahlen viele Wohnungseigentümer und Mieter immer noch wesentlich mehr - teilweise bis zum dreifachen Wert. Ähnlich verhält es sich im Bereich Versicherungen, bei den Aufzugskosten und bei den Aufwendungen für die Müllentsorgung.
Mit den Durchschnittsdaten für die örtliche Region kann die eigene aktuelle Jahresabrechnung überprüft und Kostenausreißer erkannt werden. Der Ratgeber des Verbraucherschutzvereins gibt dazu Tipps, auf welchen Wegen gewünschte Kostenreduzierungen erreichbar sind.
Bezugsquelle: Hausgeld-Vergleich e.V. Tel. 09154/1602, Fax: 09154/914721.
Eichpflicht für Kalt- und Warmwasseruhren
Kaltwasserzähler müssen alle 6 Jahre und Warmwasserzähler alle 5 Jahre geeicht werden. Erfolgt dies nicht, kann die Richtigkeit der Abrechnungen mit Hinweis auf den Verstoß gegen das Eichgesetz angefochten werden.
Zum Austausch der Uhren bedarf es in der Eigentümerversammlung keines Beschlusses. Der termingerechte Austausch gehört zu den Pflichten eines Hausverwalters. Kommt der Hausverwalter dieser Pflicht nicht nach, begeht er eine Ordnungswidrigkeit und kann dafür haftbar gemacht werden, wenn Mieter oder Eigentümer Abrechnungen nicht anerkennen.
Am kostengünstigsten hat sich in der Praxis der Austausch der Uhren erwiesen. Der Austausch sollte keine höheren Kosten als 30-35 € je Uhr verursachen, so dass es nach 5 bzw. 6 Jahren keinen Grund geben dürfte, die Uhren nicht auszutauschen. Welche weiteren Pflichten ein Hausverwalter gegenüber den Wohnungseigentümern und Mietern hat, ist aus der Ratgeber-Broschüre “Richtiger Umgang mit der Hausverwaltung” zu entnehmen, der beim Verbraucherschutz-Verein “Hausverwalter-Check e.V” gegen 15,- € incl. Versandkosten erhältlich ist.
Bezugsquelle: Hausverwalter-Check e.V. Tel. 09154/1602, Fax 01954/914721, www.hausverwalter-check.de
Wie wird man einen Hausverwalter los?
Wer mit seinem Verwalter unzufrieden ist, hat es nicht leicht, ihn wieder los zu werden. Meist werden Hausverwalter über einen längeren Zeitraum von der Wohngemeinschaft oder bereits vom Bauträger über 5 Jahre fest bestellt. Eine vorzeitige Ablösung ist dann meist nur aus einem wichtigen Grund möglich. Erforderlich für die Ablösung ist zunächst die Aufnahme des Beschlusspunktes in die Einladung zur Versammlung und eine Stimmenmehrheit in der Versammlung zur ordnungsgemäßen Ablösung. Aber wer weiß schon, ob die “wichtigen Gründe” auch einer Überprüfung des Verwalters durch das Wohnungseigentumsgericht standhalten. Schadensersatzansprüche eines eventuell widerrechtlich abgelösten Verwalters können dann zusätzlich zu den Gerichts- und Anwaltskosten in erheblicher Höhe kommen.
Und was ist zu tun, wenn ein unseriöser Verwalter sich weigert, “seine geplante Ablösung” in der Einladung als Tagesordnungspunkt aufzunehmen? Noch schwieriger gestaltet sich die Ablösung, wenn der Verwalter sich im Laufe der Jahre eine Eigentümergruppe “aufgebaut” hat, die seine Handlungen gut heißen, weil sie für diese Gruppe Vorteile bringen. Und was ist zu tun, wenn der Verwaltungsbeirat alle Handlungen des Verwalters uneingeschränkt deckt - wie dies immer häufiger vorkommt?
Der Verbraucherschutzverein “Hausverwalter-Check e.V” rät zur Trennung von einem Verwalter, wenn das Vertrauensverhältnis zerstört ist. Das gilt dann bereits, wenn der Verwalter lediglich die Belange einer Minderheit wiederholt missachtet.
Die Lösung vom Verwalter kann auf vier Wegen erfolgen:
  • Trennung durch eine einvernehmliche Regelung über die Amtsniederlegung,
  • Trennung durch die Abberufung mit Stimmenmehrheit,
  • Trennung durch Verweigerung der Vertragsverlängerung und
  • Trennung nach gescheiterter oder aussichtsloser Abwahl durch Gerichtsbeschluss gemäß § 21 Abs. 4 WEG (Wohnungseigentumsgesetz).
Alle vier möglichen Wege werden mit Vor- und Nachteilen verständlich und praxisgerecht im neuen Ratgeber “Richtiger Umgang mit der Hausverwaltung” aufgezeigt, der für 15,- € incl. Versandkosten bezogen werden kann. Die Broschüre enthält auch einen verbraucherfreundlichen, neu gestalteten Hausverwaltervertrag, der für die Zukunft eine Trennung problemloser als bisher macht.
Bezugsquelle: Hausverwalter-Check e.V. Tel. 09154/1602, Fax: 01954/914721, www.hausverwalter-check.de
Über eine Veröffentlichung würden wir uns freuen. Vielen Dank.
Hausgeld-Vergleich/Hausverwalter-Check e.V., Gehrestalstr. 8, 91224 Pommelsbrunn b. Nbg.

Kontakte und weitere Details und Infos:
Hausgeld-Vergleich / Hausverwalter-Check e.V., Gehrestalstraße 8, 91224 Pommelsbrunn b. Nbg.
Tel. 09154/1602, Fax 09154/914721, Internet: www.hausgeld-vergleich.de
E-mail: hausgeld-vergleich@t-online.de
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