Gute Frage!
Doch was steckt hinter EnEV und Klimaschutz, welches Denkkonstrukt verknüpft diese Kunstworte? Die EnEV, recte „Energieeinsparverordnung“, postuliert in ihrem Paragraphen 1 folgenden Zweck: „… die Einsparung von Energie in Gebäuden.“ Sie soll weiter „… unter Beachtung … der wirtschaftlichen Vertretbarkeit … dazu beitragen, dass die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung, insbesondere ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand bis zum Jahr 2050, erreicht werden.“
Klimaschutz ist also kein Schutz vor dem Klima, wie es ein Wetter-, Regen- und Sonnenschutz nahelegen würde. Das Gesumse auf Deutsch: Künftig sollen unsere Energiespar-, ja sogar -überschußbauten viel weniger erderwärmendes CO2 ausstoßen. Was dann auch die zur Neige gehenden fossilen Energiequellen schont.
Wirklich?
1. Erschöpfte fossile Energiequellen
Die „fossilen“ Energien entstehen keineswegs aus unterirdischen Rückständen biogener Kompostierungsvorgänge oder auch Tierleichenverölung, wie es einst der Bergwerkszwerg- und -drachenexperte Georg Agricola 1546 in „De natura fossilium“ und später der für haltlose Spekulation berühmte Michael Lomonossow 1757 in seinem Vortrag „Über die Entstehung der Metalle durch Erdbeben“ vor der russischen Wissenschaftsakademie fabulierten. Sie stammen in Wahrheit „abiotisch“ aus unerschöpflichen Erdgasquellen und bilden sich ständig nach. Seit über 50 Jahren ist das wissenschaftlich und praktisch erwiesen, auch wenn es uns – zur Energiepreispflege? – verheimlicht wurde.
2. Menschengemachte Erderwärmung durch CO2-Ausstoß
Auch falsch. Weder ändert das CO2 als Spurengas mit nicht mal Halbpromilleanteil in der Luft das Klima – das leistet alleine die Sonne mit ihren Intensitätschwankungen, noch schafft das der Mensch. Die subventionshörige „Klimawissenschaft“ liefert jedoch Wettermacheralpträume und den simulationsgestützten Weltuntergang für das Ökogeschäft mit der Klimaangst.
Wie soll nun der Energiesparzwang das Klima, definitionsgemäß das 30-Jahre-Mittel unseres Wetterchaos, schützen? Regnet’s mehr, wenn ein neuer Brenner tuckert oder eine Luftwärmepumpe dröhnt? Verdunkelt sich die Sonne, wenn ein Polystyrolpaket die Fassade schmückt – vom Fassadenbrand mal abgesehen? Gefriert der Bodensee, weil Konstanz Vierfachfenster einbaut?
Und spart die EnEV-Technik tatsächlich sinnvoll Energie? Ganz im Gegenteil. Wir müssen ja die gesetzeskonforme Wirtschaftlichkeit berücksichtigen. Und diese liegt – abgesehen von falschen Rechenmodellen oder Extrembaumängeln im Vorzustand – meist außerhalb einer akzeptablen Amortisation. Die kosten- und ressourcenvergeudende EnEV-Saniererei lohnt sich folglich auch nicht aus Naturschutzgründen. Egal, ob es um EnEV-konforme Wärmedämmung, Neufenster oder Haustechnikmodernisierung geht. Vergeudung erzeugt ja keine Nachhaltigkeit. Und wartungsintensive und schadensanfällige Dämmfassaden oder Technikklapperatismen mit einer Amortisationsfrist über ihren Erneuerungszyklen sind ökologischer Bocksmist. Wobei die Bauforschungsstudien an nutzerfreien Testgebäuden und auch im Wohnbestand zwar höheren Energieverbrauch durch Dämmung, aber nirgends dämmbedingte Einsparung belegen. Also: Immer nach EnEV-Paragraph 25 befreien. Und Vorsicht: Alle Planer schulden dem Bauherren die wirtschaftliche Beratung als Vertragspflicht – eine irre Haftungsfalle! Prozesse auf Honorarrückzahlung und Schadensersatz sind im Gange.
Fazit: Klimaschutz gibt es nicht und die EnEV trägt auch dazu nichts bei.
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