Dank eines Wohnungseigentümers sind wir auf eine höchst dramatische Entwicklung bei Bankkonten mit einer Anlagenhöhe von über 100.000,- aufmerksam gemacht worden. Die Anlagegelder der größeren Wohnungseigentümergemeinschaften sind in der Regel höher als diese Grenze von 100.000,- €. Es wird auf folgendes hingewiesen:
“Am 15.4.2014 hat die EU die “Bankenunion” beschlossen. Google führt zu zahlreichen Quellen, z.B. Tagesschau: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bankenunion126.html.”
Im zweiten Absatz wird dort diese neue Lage wie folgt zusammengefasst beschrieben: Künftig werden in erster Linie Eigentümer und Gläubiger zur Bankenrettung herangezogen. Sparer mit weniger als 100.000 € auf ihrem Konto bleiben verschont.
Mit anderen Worten: Eigentümergemeinschaften mit mehr als 100.000 € Geldvermögen (meist Instandhaltungsrücklagen) werden bei der nächsten Eurokrise mit dem übersteigenden Vermögen zur Rettung ihrer Anlagebank herangezogen, wenn diese in Schieflage geraten würde. Bisher unterhalten Hausverwaltungen in der Regel nur eine Bankverbindung, so dass zumindest bei größeren Eigentümergemeinschaften die Rücklagengelder höher als diese 100.000,- € sind.
Dies ist keine graue Theorie, sondern war bereits Realität:
Vor 9 Monaten sind in Zypern 100.000 € übersteigende Vermögen annähernd zur Hälfte mit einer Zwangsabgabe belegt worden (siehe Tagesschau vom 30.7.2013).
Auch die EU hat bereits deutlich Anlagen in maximal 100.000 €-Paketen bei mehreren Banken empfohlen (siehe Tagesschau vom 18.12.2013).
Wir danken für die Information, ganz besonders auch für eine Muster-Ausarbeitung, wie größere Rücklagengelder gesplittet auf verschiedenen Banken mit größt möglicher Verzinsung angelegt werden können.
Wir von Hausgeld-Vergleich e.V. meinen, dass bereits jetzt Vorsorge angebracht ist und die Verwaltungsbeiräte als auch die Eigentümer in dem kommenden Eigentümersammlungen TOPs beim Verwalter beantragen sollten, dieses Thema zu erörtern und die entsprechenden Beschlussfassungen zur Sicherung der Anlagegelder vorzunehmen.
Mitglieder des Verein können die Texte der Tagesschauen vom 30.7. und 18.12.2013 zur besseren Diskussion in der Eigentümerversammlung und zur Vorbereitung entsprechender Beschlüsse anfordern.
Anfordern bei: Hausgeld-Vergleich e.V. - Tel.09154/1602 oder
E-Mail: hausgeld-vergleich@t-online.de
In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die weitere mögliche Bedrohung von Vermögenswerten, auf die der
“Zivile Koalition e.V.” aufmerksam gemacht hat.
So hat der “Zivile Koalition e.V.“ jüngst auf zwei Studien hingewiesen, in denen eine Teilenteignung der Zivilbevölkerung (Fiscal Monitor vom Oktober 2013 und „IMF Working Paper 13/266 vom Dezember 2013) zum Vorteil von internationalen Großbanken und sonstiger Großgläubiger überschuldeter EU-Staaten diskutiert werden. Der Vorstand dieses Vereins organisierte daraufhin professionelle Petitionen, die sich in diesem Falle u.a. an Christine Lagarde vom IWF richteten. Christine Legarde wurde deshalb durch viele deutsche Bürger aufgefordert, sich von einer Enteignung von Vermögenswerten der Bürger durch den Staat zu distanzieren. Wenn Sie solches rechtzeitiges Vorgehen gegen negative Entwicklungen unterstützen wollen, so sollten Sie Kontakt aufnehmen mit E-Mail: info@zivile-koalition.de oder per Fax 030/34706264.
Dieser Verein verdient unser aller Unterstützung auch mit Spenden, um diese wichtige Aufklärungsarbeit sowie die Petitionen weiter auch in unseren Sinne mit Power professionell durchführen zu können.
Das meint jedenfalls Norbert Deul
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