Es entwickelt sich sozialer Sprengstoff. Denn drastische Mietpreissteigerungen in den Großstädten, unverhältnismäßige Kaltmietenerhöhungen wegen der Umlage unwirtschaftlicher Außenwanddämmungen, überproportional ansteigende Energiepreise und Zusatzkosten durch neue Verordnungen und Erhöhungen der Steuern sowie Abgaben ohne Ende belasten die Wohnungsinhaber in vielen Bereichen. Deshalb werden Vorschläge gesucht, wie diese Kostenspirale zu stoppen ist.
Über 20% unserer Bevölkerung gelten bereits als arm. Sie werden vom drastischen Anstieg der Wohnkosten immer härter getroffen. Über 600.000 Haushalte sollen bereits vom Stromnetz wegen unbezahlbarer Rechnungen abgeklemmt worden sein. Der Deutsche Mieterbund beklagt zurecht, dass die Energiepreise und die Energiewende die Wohnkosten auf Rekordniveau treiben. Einkommensschwache Haushalte, wozu neben Mietern auch viele Wohnungseigentümer gehören, sind der unguten Entwicklung derzeit schutzlos ausgeliefert.
Mietenanstieg von 2007-2012 lt. Spiegel:
Berlin + 28%, Hamburg + 23%, München + 18%

Anstieg der Nebenkosten 2005 - 2011 (Auswahl) lt. Statist. Bundesamt
Strom: + 39,7%, Fernwärme: + 32,3%, Gas: + 24,2%, Abwasser: + 9,2%, Wasser: + 8,2%
Hausgeld-Vergleich e.V. als Schutzgemeinschaft für Wohnungseigentümer und Mieter will dieser schlimmen Entwicklung nicht tatenlos zusehen und greift deshalb einen sehr guten Vorschlag unseres rührigen Augsburger Vereinsbeirats Josef Pest auf. Er hat vorgeschlagen, systematisch praktische Einsparmöglichkeiten der Wohnnebenkosten zum Nutzen aller Wohnungsinhaber zu veröffentlichen und hat gleich zwei konkrete Vorschläge für den Großraum Augsburg übersandt:
Vorschlag 1:
Die MaxEnergy GmbH, August-Wessel-Str. 27, 86156 Augsburg,
ist ein seit 50 Jahren bestehendes Unternehmen der Firmengruppe Sailer. Diese Firma liefert Strom und Gas zu sehr interessanten Konditionen. Herr Pest hat selbst mit seiner Wohngemeinschaft zu diesem Unternehmen gewechselt. Die Einkaufspreise für die kWh hat deutliche Kostenvorteile gebracht. Die Zahlungen werden jeweils erst nach Lieferung monatlich verlangt.
Ansprechpartner
ist Herr Rudolf Lehmann, Tel.: 0821/480822, E-Mail: rudolf.lehmann@maxenergy.de
www.maxenergy.de
2. Vorschlag:
Die Messtech GmbH, Bahnhofstraße 40, 86381 Krumbach,
bietet Heizkosten- und Betriebskostenabrechnungen sowie die erforderlichen Geräte für die Erfassung zu vorteilhaften Konditionen an, wie Herr Pest im Vergleich zum bisherigen Ableser feststellen konnte. Die Ablesekosten haben sich um 1.000,- € reduziert.
Ansprechpartner
ist Herr Bernhard Riedler, Tel.: 08282/6370820, E-Mail: MessTech@online.de
3. Vorschlag:
Ein anderes Mitglied weist ebenfalls auf eine Ablesefirma hin - jedoch für den Münchner Raum. Es handelt sich um die Firma
BFW Werner Völk GmbH, Pasinger Str. 20, 82166 Gräfelfing.
Für 45 Eigentümer konnten bei den Heizkostenabrechnungen über 700,- € an Kundendienstgebühren gespart werden und das zukünftig jedes Jahr.
Tel.: 089/82917-519, E-Mail: vertrieb@bfw-online.de
Diese schönen Beispiele sollten uns motivieren, ebenso aktiv Ausschau zu halten,
  • wie sind die bisherigen Kosten in diesem und in jenem Bereich und
  • wo könnte man bessere Angebote für die gleiche Leistung erhalten.
Man sollte hier bei einem Kostenbereich einsteigen, der einfach für die Angebotseinholung ist.
Viele Verwalter sind dankbar für solche Entlastungen und sind gerne bereit, eine Beschlussfassung über einen Lieferantenwechsel auf die nächste Einladung zur Eigentümerversammlung aufzunehmen. Sprechen Sie über Ihr Vorhaben, Kosten zu senken offen mit dem Verwalter oder auch mit Ihrem Beirat, damit sich diese nicht hintergangen fühlen. Sie werden sehen, gegen mögliche Kosteneinsparungen wird niemand etwas einzuwenden haben. Wenn sich keine positive Zusammenarbeit mit Ihrem Verwalter zur Kostenreduzierung ergeben sollte, so informieren Sie uns.
Wir werden Sie dann bei Ihrem Vorhaben praxisgerecht unterstützen.
Und ganz wichtig!
Wenn Sie vorteilhafte Einkaufsmöglichkeiten erschlossen haben, so informieren Sie Hausgeld-Vergleich e.V. über diese Firma und den Kostenvorteil, damit auch andere Mitglieder Anregungen bekommen, wo die Wohnkosten zu reduzieren sind.
Die besten Vorschläge werden mit insgesamt 1.000,- € am Ende des Jahres 2013 prämiert.
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