Prof. Dr. Fritz Vahrenholt glaubte so wie unsere Politiker bisher dem Klimarat IPCC. Nachdem derzeit höchstens noch 1/3 der deutschen Bevölkerung Angst vor der globalen Erwärmung haben, scheint es so, dass einer der führenden Köpfe der bisherigen Klimaschützer die Seiten gewechselt haben könnte. Gemeinsam mit dem Geologen Sebastian Lüning begründet Fritz Vahrenholt in dem neuen Buch „Die kalte Sonne“ seinen Wandel zum Klimarealisten und seine Abkehr von den IPCC-Thesen.

Schon aus einer Vorankündigung war zu entnehmen, dass der frühere Umweltsenator der Stadt Hamburg, jetzt Universitätsprofessor, nun auch die Kritikpunkte anderer Wissenschaftler an den IPCC-Behauptungen aufgreift und allgemein verständlich in seinem neuen Buch bündelt.

Seit der bekannt gewordenen manipulierten sog. Hockeyschlägerkurve und der Enthüllungen, dass beim Klimarat unerwünschte Forschungsergebnisse unterdrückt wurden, gab es auch bei Vahrenholt Zweifel, ob das, was hier den Bürgern von offizieller Seite serviert wird, die Wahrheit sei. Die Veröffentlichungen von Henrik Svensmark (EIKE e.V.-Referent in München auf der IV. Klima-Konferenz am 25./26.11.2011) und anderer Wissenschaftler, dass die Sonne maßgeblich für den Klimawandel sei und nicht CO2, haben Vahrenholt möglicherweise dazu beeinflusst.

Der Kreis, der sich um Wahrhaftigkeit in Sachen Klima und CO2 bemüht, hat jedenfalls ein Schwergewicht hinzugewonnen. Es bleibt abzuwarten, ob auch über Vahrenholt und Lüning die sich beim IPCC und Potsdam Institut anbiedernden Horden herfallen. Aber irgendwann wird nicht weiter zu leugnen sein, dass die angeblich bedrohliche Klimaerwärmung in den letzten 12 Jahren nicht statt gefunden hat und dass die Gefahr einer Klimaabkühlung mehr erschrecken könnte. Der Klimarat und das unsere Politiker beratende Institut in Potsdam haben uns zu erklären, warum tatsächlich keine Erwärmung trotz CO2-Zunahme erfolgt ist und warum sie diese Fakten den Medien und unseren Politikern verschwiegen haben.

Dieser Aufklärung kann nicht mehr ausgewichen werden, werden wir Bürger doch mit einer Fülle von Gesetzen und Verordnungen belastet, die offensichtlich auf fehlerhaften Annahmen basieren.

Das Buch von Vahrenholt für 25,- € trägt zur weiteren Aufklärung in Sachen Klima und CO2 bei. Die bisherigen massiven Angriffe auf die um Wahrheit bemühten Klimarealisten bedürfen deshalb einer Korrektur und Entschuldigung.

So wie die Lüge mit der Wirkung des CO2 auf unser Klima zu beseitigen ist, gilt es auch die verbreiteten Lügen über die alternativen Energiearten Sonne und Wind zu beseitigen. Die Energiearten Sonne und Wind sind unzuverlässig und deshalb zur steten Energie-Versorgung ungeeignet sind, solange die Speicherungsfähigkeit weiter ungelöst bleibt. Das ist klar zu machen.

Es ist zu wünschen, dass Vahrenholt auch auf diesem Gebiet die bisherigen Unwahrheiten durch reale Fakten ersetzen und seinen Beitrag leisten kann, das unsere Volkswirtschaft schädigende Erneuerbare Energie Gesetz (EEG) zu beseitigen.

Inzwischen ist zu hoffen, dass das deutsche Volk wieder selbst zu Denken anfängt und die Medien den Fakten und der Wahrheit den Platz einräumen, der ihnen im Sinne unserer Presse-Info vom 2.12.2011 über die dringend erforderliche öffentliche Diskussion der Entwicklung des Klimas und Energiewende gebührt. Wir begrüßen es deshalb, wenn nun auch „BILD“ am 7.2.2012 schreibt:

„Lasst uns die Fakten vernünftig und wissenschaftlich diskutieren, ohne das Ergebnis schon vorher festlegen zu wollen.“
Norbert Deul
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