Eine Vielzahl von Hausverwaltern unterstützt die Ziele und Kontrollarbeiten von Hausgeld-Vergleich e.V. Das spricht einerseits für die Notwendigkeit unseres Vereins und anderseits für die Tatsache, dass es viele einwandfrei arbeitende Verwalter gibt, denen die schwarzen Schafe der Brache ebenso ein Gräuel wie uns sind.

Ein Hausverwalter aus Baden-Württemberg übersandte uns eine Beschreibung eines Erstverwalters, den der Bauträger für seine Wohnung ausgewählt hatte:

„Ich bin sonst selbst Verwalter, aber in dieser Wohnanlage Eigentümer und Beirat. Den vom Bauträger eingesetzten Verwalter würde ich an liebsten in eine Schrottpresse werfen. Schon der Verwaltervertrag beinhaltet in machen Teilen die Entmündigung des Eigentümers. Dieser Verwalter nimmt die Eigentümer nicht für voll. Von beantragten TOPs wurden die meisten von ihm ignoriert - besonders dann, wenn diese Baumängel betrafen. Beschlüsse, die wir fassen wollten, wurden abgewürgt und sich einmischende Fremdpersonen von ihm in der Versammlung belassen. Die Jahresabrechnung enthielt weder Bankbestande noch einen Vermögensstatus. Am besten sind noch seine 150 Ausreden, mit denen er begründet, was er alles nicht tun muss.

Da ich ja auch Verwalter bin, stehen mir die Haare zu Berg. Ich habe für diese Art von Verwalterhandlungen nicht das geringste Verständnis. Die Beachtung der Rechte der Eigentümer und der Respekt ihnen gegenüber ist das Mindestmaß, was eingefordert werden kann.

In Verträgen oder durch Beschluss sollte festgelegt werden, dass einem Verwalter kein alleiniges Zugriffsrecht auf die Rücklagen zusteht, sondern dass Entnahmen daraus nur mit Genehmigung eines weiteren Eigentümers gestattet sind.“

Eines Kommentars von Hausgeld-Vergleich e.V. bedarf es hierzu nicht mehr.

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